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Menschen mit Demenz nicht alleinlassen

2. Mai 2014 | > Walldorf, Allgemeines, Gesellschaft

Menschen mit Demenz nicht alleinlassen

Alltagsbegleiterinnen und -begleiter geschult

Menschen mit Demenz in ihrem Alltag zu begleiten und ihnen einen Platz inmitten der Gesellschaft zu bewahren, ist ein wichtiges Anliegen, das die Stadt Walldorf verfolgt. „Wir wollen uns dieser Aufgabe stellen“, erklärte Bürgermeisterin Christiane Staab, als sie vor kurzem im Ratssaal Zertifikate an frisch geschulte Alltagsbegleiterinnen und –begleiter überreichte.

Siebzehn engagierten Frauen und Männern, die überwiegend aus Walldorf kommen, konnte die Bürgermeisterin zu der erfolgreich abgeschlossenen mehrwöchigen Schulung gratulieren. Dazu zählten Renate Bowers, Gennaro Ehrhard, Rebecca Freiseis, Gisela Gogolin, Wilhelm Helmbrecht, Verena Hodbod, Angelika Knoch, Beate Lesser, Peter Lubasch, Ingeborg Maier-Benn, Barbara Mühle, Iris Obradovic, Diana Reinig, Andrea Sauer, Gerda Steidel, Stefanie Ullrich und Michaela Walthier.

Angehörige entlasten

Christiane Staab freute sich, dass die Stadt als „lebendige Verwaltung“ dieses Engagement unterstützen konnte. Sie zollte allen Beteiligten großen Respekt für ihren Einsatz und ihre Zeit. Denn die Schulung bedeutet, sich über mehrere Wochen abends und auch am Wochenende zu treffen, um die Erlebniswelt dementiell erkrankter Menschen besser verstehen zu lernen. Das von der Robert-Bosch-Stiftung unterstützte Projekt, das bereits zum zweiten Mal in Walldorf durchgeführt wurde, kam auf Initiative der „Generationenbrücke Walldorf“ in Zusammenarbeit mit dem Pflegestützpunkt zustande.
Dozent war Klaus Mathuse, der gemeinsam mit der Ärztin Anne Cellary, der Sozialarbeiterin Monika Hanke und Diana Korkmaz, Fachfrau für Gerontologie, die vielen Aspekte der Demenz und des Umgangs mit ihr nahegebracht hatte. „Demenz kann jeden von uns treffen“, stellte Christiane Staab fest. Es sei sehr wichtig zu wissen, wie man mit dieser Krankheit umgehen müsse. Betroffene und Angehörige dürften nicht allein gelassen werden. Wenn man die Statistiken betrachte, so Staab, erkenne man, dass dies ein „raumgreifendes Thema“ werde.

Doris Schuppe, Leiterin des städtischen Fachdienstes Soziale Hilfen, richtete ihren Dank ebenfalls an die frischgebackenen Alltagsbegleiterinnen und –begleiter, zu denen auch zwei ihrer Mitarbeiterinnen zählen. Mit dem „Laufenden Seniorenbus“ sei bereits ein wichtiges Projekt für Menschen mit Demenz in Gang gekommen, berichtete sie. Weitere neue Projekte und vertiefende Schulungen würden folgen, wobei die Stadt auch offen für Vorschläge aus den Reihen der Alltagsbegleiterinnen und –begleiter sei. Klaus Mathuse, dem der Dank der Beteiligten galt, lobte die Gruppe als deren Dozent und dankte allen „für die schöne Zeit“.

 – Informationen zu ehrenamtlichem Engagement gibt der städtische Fachdienst Soziale Hilfe, Tel. 35-160 bis -164.

 

Demenzbegleiter 

Mit ihren Urkunden, zu denen sich noch ein Fachbuch gesellte, zeigen sich die frische gebackenen Alltagsbegleiterinnen und -begleiter gemeinsam mit Bürgermeisterin Christiane Staab (4.v.l.) und Dozent Klaus Mathuse (re./Foto: Pfeifer)

Text: Stadt Walldorf

 

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