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Markus Gisdol neuer Trainer bei der TSG Hoffenheim

2. April 2013 | Photo Gallery, TSG 1899 Hoffenheim

(zg) Die Mannschaft von 1899 Hoffenheim wird künftig von Markus Gisdol trainiert. Der 43 Jahre alte Fußballlehrer übernimmt die TSG mit sofortiger Wirkung und wurde von der Vereinsführung mit dem beschlossenen Neuaufbau über die laufende Saison hinaus betraut. Manager Andreas Müller, der bisherige Cheftrainer Marco Kurz sowie dessen Co-Trainer Günther Gorenzel wurden am Dienstag von ihren Aufgaben entbunden. Alexander Rosen, bisher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, wird in die neugeschaffene Position „Leiter Profifußball“ aufrücken und fortan Aufgaben im Management-Bereich der Lizenzspielerabteilung übernehmen.

„Wir haben uns als Verein einen konsequenten und umfassenden Neuaufbau vorgenommen. Vor diesem Hintergrund haben wir Markus Gisdol kontaktiert. Er kennt den Verein und seine Strukturen aus seiner Zeit als U23-Trainer. Wir stehen vor großen sportlichen Herausforderungen, dabei schenken wir Markus Gisdol unser Vertrauen“, sagt Frank Briel, Geschäftsführer Sport & Finanzen.

Peter Hofmann, Präsident der TSG 1899 Hoffenheim: „Wir wollen zurück zu unseren Wurzeln, zu dem, was die TSG Hoffenheim stark gemacht und ihr bundesweite Beachtung gebracht hat.“ Die Fokussierung auf eine Philosophie, in deren Vordergrund weiterhin und verstärkt die Integration eigener Nachwuchskräfte stehen soll, wird auch durch die neue Rolle von Alexander Rosen dokumentiert. Gesellschafter Dietmar Hopp: „Alexander Rosen steht für den identitätsstiftenden und einzig nachhaltigen Weg, den die TSG verkörpern möchte, und den wir zuletzt nicht immer konsequent beschritten haben.“

Bereits vor dem vergangenen Spieltag hatten die TSG-Verantwortlichen Kontakt zu Markus Gisdol aufgenommen. Nach der Partie (0:3) fiel die Entscheidung, Gisdol unmittelbar als Trainer einzusetzen. Damit soll der neue Trainer so früh wie möglich in die Lage versetzt werden, sich ein klares Bild von der aktuellen Situation zu machen, um aus ihr die entsprechenden Schlüsse für seine künftige Arbeit ziehen zu können. Darüber hinaus will der Verein alle Kräfte bündeln, um die immer noch realistische Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

„Das Hauptaugenmerk aber“, so beschreibt Dietmar Hopp die Ziele der TSG, „liegt unabhängig vom Ausgang dieser Saison in einer vom Gedanken des Financial Fairplay geprägten Rückbesinnung. Wir wollen Talente integrieren, unseren Fans wieder attraktiven Fußball bieten, neue Zuschauer gewinnen und auf dem bewährten Weg wieder nach vorne kommen.“

Frank Briel: „Wir bedauern die Entwicklung, die uns zu der Entscheidung gegen Andreas Müller und Marco Kurz geführt hat und bedanken uns bei Ihnen ausdrücklich für ihren Einsatz für die TSG.“

Quelle: TSG 1899 Hoffenheim

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