Vom Praktikum ins Führungsteam der Malteser
Kurz vor ihrem Abitur wollte Alexandra Stroh herausfinden, ob ein medizinischer Beruf zu ihr passen könnte. Ein Praktikum im Rettungsdienst der Malteser in Wiesloch sollte erste Einblicke geben. Aus dem zunächst beruflichen Interesse entwickelte sich jedoch weit mehr: ein langjähriges ehrenamtliches Engagement.
Stroh engagierte sich über die Jahre in verschiedenen Bereichen – von der Ausbildung über den Sanitätsdienst bis hin zum Katastrophenschutz. Heute gehört sie zum ehrenamtlichen Führungsteam der Malteser in Wiesloch und übernimmt Verantwortung für die Weiterentwicklung der örtlichen Gliederung.
Ihre Geschichte steht beispielhaft für einen Weg, den junge Menschen über das Ehrenamt nehmen können: Aus einem ersten Einblick wird regelmäßiges Engagement, daraus wachsen Verantwortung, Führungserfahrung und die Möglichkeit, das eigene Umfeld aktiv mitzugestalten.
Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Malteser in der Erzdiözese Freiburg rückt die Organisation derzeit Menschen in den Mittelpunkt, die ihre Gemeinschaft geprägt haben und heute mitgestalten. In Wiesloch soll dabei insbesondere die nächste Generation im Ehrenamt sichtbar werden.
Was junge Menschen dazu bewegt, neben Schule, Ausbildung oder Beruf Verantwortung für eine Organisation zu übernehmen, ist dabei eine zentrale Frage. Gerade angesichts des Nachwuchsbedarfs vieler Vereine und Organisationen zeigt der Weg von Alexandra Stroh, wie aus einem ersten Kontakt ein langfristiges Engagement entstehen kann.
Die Malteser haben dazu ein kurzes Video über Strohs Einstieg veröffentlicht. Ein persönliches Gespräch mit ihr ist ebenfalls möglich.














