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Inge Maier-Benn und Helmut Hibschenberger nachträglich geehrt

22. Mai 2026 | > Walldorf, Allgemeines, Das Neueste, Politik, ~ Umgebung

 

„Ehrenamt macht immer Spaß“

Auch wenn Inge Maier-Benn und Helmut Hibschenberger am Ehrungsabend Ende März nicht teilnehmen konnten, sollten sie ihre Urkunden dennoch im Nachgang persönlich erhalten.
„Schön, dass es jetzt klappt“, freute sich Bürgermeister Matthias Renschler, der die beiden gemeinsam mit Bettina Reinhold vom Fachdienst Soziale Hilfen im Rathaus in Empfang nahm. Die persönliche Ehrung sei auch ein Zeichen der Wertschätzung für das jahrelange ehrenamtliche Engagement von Helmut Hibschenberger und Inge Maier-Benn.

Hibschenberger ist Vorstandsmitglied im Förderverein Hospiz Agape und verantwortet neben der Öffentlichkeitsarbeit auch die Organisation der zahlreichen Benefizkonzerte, die regelmäßig in Walldorf, Rauenberg und Wiesloch stattfinden. Darüber hinaus engagiert sich Hibschenberger seit vielen Jahren im Sportkegelclub Stolzer Kranz.

Inge Maier-Benn wurde für ihr kommunalpolitisches Engagement unter anderem im Gemeinderat und im Astorstiftungsrat, aber auch für ihre Tätigkeit im Rahmen des Mittagstisches der beiden Kirchengemeinden geehrt.

„Ihre Leistung ist schon grandios“, würdigte der Bürgermeister „die tolle ehrenamtliche Arbeit“ von Hibschenberger und Maier-Benn.
Er habe sich schon lange ehrenamtlich im Sport engagiert und dann vor der Pension überlegt, „was ich noch machen könnte“, antwortete Helmut Hibschenberger, der 40 Jahre an der Theodor-Heuss-Realschule Walldorf tätig war, davon die letzten fünf Jahre als Rektor, auf die Frage, wie er zum Ehrenamt gekommen sei. „Ehrenamt macht immer Spaß“, ist Hibschenberger überzeugt. Im Förderverein Hospiz Agape habe er die Konzerte übernommen und arbeite dort mit „einer tollen Truppe zusammen, die an einem Strang zieht“. Außerdem mache er auch Sterbe- und Trauerbegleitung

Inge Maier-Benn hat nach eigenen Worten der rassistische Brandanschlag in Solingen im Jahr 1993 dazu gebracht, sich politisch und gesellschaftlich zu engagieren. Sie habe sich immer für viele Themen interessiert, daher habe sie sich auch vielseitig eingebracht. „Das hat mir viel gegeben“, blickte sie selbst positiv auf ihr ehrenamtliches Wirken zurück und sprach dem Bürgermeister sowie dem Kulturausschuss, der die Ehrungen verantwortet, ihren „Dank fürs Wahrnehmen“ aus.

Matthias Renschler überreichte den beiden die Urkunden und wünschte ihnen, „dass Sie sich noch viele Jahre für unsere Gemeinschaft engagieren“.

 

Text und Foto: Stadt Walldorf

 

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