HEIDELBERG: Anicolor-Technologie

Noch profitablere Produktion von Kleinauflagen mit Heidelberg Anicolor-Technologie der neuesten Generation

29.02.2016

  • Neues Anicolor 2 zur drupa 2016 für die Speedmaster XL 75 für flexiblere und schnellere Herstellung
  • Anicolor Booster für größeres Färbungspektrum und erweiterten Einstellbereich
  • 20 Prozent schnellerer Farbwechsel
  • Verkürzte Rüstzeiten durch wählbares Farbabbauprogramm
  • Konstante Produktionsverhältnisse durch optimal abgestimmte Saphira Verbrauchsmaterialien
  • Feldtestkunden mit neuer Anicolor 2 noch produktiver

HDD_Anicolor-TechnologieWas haben Akzidenz- und Verpackungsdrucker gemeinsam? Beide müssen ihre Prozesse optimieren, damit sie die immer kleineren Auflagen und die häufigen Auftragswechsel mit unterschiedlichsten Materialien wirtschaftlich meistern. Während im Werbedruck mit Prozessfarben gearbeitet wird, sind im Faltschachtel- und Etikettendruck viele Sonderfarben üblich. Hier setzt die Anicolor-Kurzfarbwerk-Technologie der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) an und bietet für die flexible Produktion von Kleinauflagen ein optimales Lösungspaket. Mit der Formel 90-50-50 lassen sich die Vorteile zusammenfassen: Durch die schnelle und konstante Einfärbung fallen rund 90 Prozent weniger Makulatur an. Ein neuer Auftrag ist nach 20 bis 30 Anlaufbogen in Farbe. Das Ergebnis sind 50 Prozent kürzere Rüstzeiten bei 50 Prozent mehr Produktivität. „Unsere Kunden haben ihre Herausforderungen und wir haben sowohl im Digital- als auch im Offsetdruckbereich die richtigen Lösungen und Antworten darauf“, erklärt Stephan Plenz, Vorstand bei Heidelberg für Equipment. „Die Anicolor-Technologie wird sowohl bei kleinen aber auch bei mittleren Auflagen eingesetzt und durch die neue Anicolor 2 wird der Anwendungsbereich noch einmal deutlich erweitert.“

Anicolor 2 – mehr Farbdichte auf Knopfdruck spart bis zu 15 Minuten

Zur drupa 2016 präsentiert Heidelberg nun die Weiterentwicklung mit der Speedmaster XL 75 Anicolor 2, die damit noch flexibler, schneller und produktiver wird. Dies wird durch drei Neuerungen erreicht. Zum einen durch den Anicolor Booster. Dieser kann per Knopfdruck am Prinect Press Center zugeschaltet werden und ermöglicht ein größeres Farbspektrum durch einen verbesserten Einstellbereich der Farbdichte auf den unterschiedlichsten Bedruckstoffen. Dadurch entfallen in den meisten Fällen die bisher nötigen Farbkammerwechsel bei sehr stark saugenden Bedruckstoffen. Dies verkürzt die Rüstzeit im Akzidenzdruck, da nun sowohl gestrichenes als auch ungestrichenes Papier mit der gleichen Farbserie verarbeitet werden kann. Noch deutlicher wird dies im Verpackungsdruck mit seinen ständig wechselnden Sonderfarben. Hier können bis zu 15 Minuten eingespart werden, da der Tausch der Rasterwalze entfällt. Der Wechsel auf eine größere Rasterwalze ist meist nur noch bei Aufträgen mit Deckweiß-, Gold- oder Silberauftrag nötig.

Die Produktivität wird durch die beiden anderen Neuerungen zusätzlich gesteigert. Dies ist zum einen ein schnelleres Waschprogramm, das nun mit 9.000 anstatt den bisherigen 7.000 Umdrehungen pro Stunde für einen beschleunigten Farbwechsel und damit für kürzere Rüstzeiten sorgt. Um bis zu einer Minute schneller kann jetzt auf einen neuen Farbton gewechselt werden. Verpackungsdrucker, die nahezu bei jedem neuen Auftrag zwei oder mehr Farbwechsel haben, kommen damit schnell auf zwei bis drei Aufträge mehr am Tag.

Zum anderen kann der Bediener die Zeit für den Farbabbau je nach Farbbelegung von einem zum anderen Auftrag zwischen „Standard“, „kurz“ oder sogar „ohne“ wählen. Der verkürzte Farbabbau spart nochmals 20 Sekunden und ganz ohne Farbabbau verringert sich die Rüstzeit um 40 Sekunden. Die Option „ohne“ bietet sich an, wenn gleichartige Aufträge hintereinander laufen.

Optimal abgestimmte Saphira Verbrauchsmaterialien

Unterstützt werden all diese Vorteile durch den Einsatz von geprüften Saphira Verbrauchsmaterialien. Mit dem Saphira Performance Kit Anicolor sind die Farben für diesen speziellen Einsatz ausgelegt und sorgen für konstante Produktionsverhältnisse und reproduzierbare Qualität für anspruchsvollste Aufträge.

„Wir haben die Speedmaster XL 75 Anicolor zur drupa 2012 als Prototypen vorgestellt. Inzwischen sind über 200 Druckwerke verkauft – je zur Hälfte an Akzidenz- und Verpackungsdrucker“, erklärt Stephan Plenz. „Mit der Speedmaster XL 75 Anicolor 2 zeigen wir nun zur nächsten drupa, wie einfach es sein kann, im Offsetdruck kleine Auflagen schnell, flexibel und wirtschaftlich zu fertigen. Dies auch, indem Maschine und Materialien optimal harmonieren und gemeinsam mit dem Prinect Workflow einen standardisierten und schnellen Gesamtprozess ermöglichen. “

Auf der drupa 2016 wird die Speedmaster XL 75 Anicolor 2 auf dem Stand der Firma IST in Halle 2 präsentiert, direkt im Übergang zu Heidelberg in Halle 1. Die Sechsfarben mit Lackierwerk enthält eine komplette UV-Ausstattung. Gezeigt wird, wie die Materialkosten deutlich gesenkt werden können, da sich mit Anicolor 2 UV-Anwendungen auf teuren nichtsaugenden Bedruckstoffen mit extrem wenigen Vorlaufbogen verarbeiten lassen.

Ab November 2016 ist Anicolor 2 mit neuem Design, neuem Anleger und dem neuen Prinect Press Center XL 2 serienmäßig verfügbar. Einige technische Funktionen, wie beispielsweise der neue Anicolor Booster und die beschleunigten Waschprogramme, gibt es schon ab Juli 2016.

Feldtestkunden mit Anicolor 2 noch produktiver

„Mit der Speedmaster XL 75 Anicolor 2 konnten wir unsere Produktivität um weitere 10 Prozent steigern und auch die Druckgeschwindigkeit hat sich bis zu 1.000 Bogen in der Stunde erhöht“, bestätigen Wendelin Lipp und Reto Hauri, Geschäftsführer der Druckerei DAZ Druckerei Albisrieden AG in Zürich. Wer könnte dies besser beurteilen? Nach der Vorstellung auf der drupa 2012 installierte die DAZ die erste Speedmaster XL 75 Anicolor in der Schweiz. Seit Sommer 2015 arbeitet DAZ nun mit Anicolor 2 und nutzt den Anicolor Booster für ein breites Bedruckstoffspektrum. Selbst der Druck auf Naturpapier – das gerade in der Schweiz häufig nachgefragt wird – sowie von glänzend gestrichenen Materialien kommt nun mit nur einer Farbserie und ohne Farbkammer- beziehungsweise Rasterwalzenwechsel aus. Die Auflagenhöhen bewegen sich zwischen 50 bis zu 50.000 Bogen, wobei meist mit 30 Einrichtebogen eine verkaufbare Produktion steht.

Die Druckhaus Mainfranken GmbH in Marktheidenfeld, das Produktionsunternehmen des Onlineprinters Flyeralarm mit Sitz in Würzburg, arbeitet seit kurzem mit einer Speedmaster XL 75 Anicolor 2 mit UV-Ausstattung. Die Maschine ersetzt eine von zwei Speedmaster SX 52 Anicolor sowie eine UV-Maschine im A3-Format eines anderen Herstellers. „Die Anicolor 2 ist gut angelaufen. Wir nutzen diese Maschine für den Druck von Sammelformen auf sehr anspruchsvollen Materialien. Die UV-Farbtechnologie ermöglicht ein sehr breites Spektrum an Bedruckstoffen und die Anicolor 2-Technologie sorgt für das schnelle Rüsten und eine deutliche Makulatur-Einsparung der doch sehr teuren Bedruckstoffe“, berichtet Geschäftsführer Ulrich Stetter. Produziert werden beispielsweise Sticker und PVC-Aufkleber auf sehr unterschiedlichen Bedruckstoffen, zudem Leinenpapiere oder hochwertige, mattgestrichene Papieren. Insgesamt also ein sehr breites Produktspektrum, das hohe Anforderungen an die Druckmaschine stellt. Der Anicolor Booster verarbeitet das breite Spektrum mühelos und mit den Saphira Anicolor UV-Farben werden beste Druckergebnisse erreicht.

Veröffentlicht am 29. Februar 2016, 19:35
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=163312 

Kommentare sind geschlossen

Anzeigen / Werbung

Archiv

Anzeigen

Fotogalerie

Anmelden | Entworfen von Gabfire themes

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Informationen...

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen