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Gemarkungsreinigung

27. März 2016 | > Wiesloch, Das Neueste

stadt wieslochGemarkungsreinigung 2016 erfreut sich ungebrochener Unterstützung durch Freiwillige aus der Kernstadt und aus allen Stadtteilen

Seit vielen Jahren organisiert die Fachgruppe Technischer Service und Umweltschutz die jährliche Gemarkungsreinigung im Frühjahr und gibt dazu drei Samstagstermine für die beteiligten Vereine und Gruppierungen zur Auswahl vor.

Die Gemarkungen der Großen Kreisstadt wurden in zwölf Reinigungsbezirke aufgeteilt, die von den einzelnen Gruppen dann systematisch abgegangen und gereinigt werden. Der Bauhof stellt dafür jeweils an festgelegten Standorten einen Sammelcontainer auf und versorgt die freiwilligen Helfer mit Handschuhen, Warnwesten, Müllsäcken und Greifzangen.

In diesem Jahr machte der Stadtteilverein Frauenweiler an einem vorfrühlingshaften Samstagnachmittag den Auftakt. Der Stadtteilverein ist von Anfang an mit dabei und rekrutiert seine Helfer wiederum aus dem örtlichen Vereinsleben.

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Manfred Stindl und zwei Asylbewerbern aus der Erstunterbringung in der Kreissporthalle beim der Säuberung des Dämmelwaldes

In diesem Jahr gab es dazu noch unerwartete Unterstützung vom Netzwerk Asyl. Manfred Stindl kam mit vier Helfern aus einer Erstunterkunft des Landkreises und wurde vom Stadtteilvereinsvorsitzenden Klaus Adam willkommen geheißen, der sich über die tatkräftige Hilfe der jungen und sehr engagierten Männer  sehr freute.

Zum Abschluss gab es wie jedes Jahr im Vereinsheim am Dorfplatz für alle Helferinnen und Helfer ein warmes Essen und Getränke, für das die Stadt pro Helfer sechs Euro erstattet. Oberbürgermeister Dirk Elkemann und Meinrad Singler von der Verwaltung besuchten die Helfer nach getaner Arbeit und bedankten sich für den tollen Einsatz.

Auch in Frauenweiler sind dabei alle Generationen vertreten, von den  Vorschulkindern bis zu den Senioren. Für den Stadtteilverein und seinen Vorsitzenden gehört die jährliche Gemarkungsreinigung bereits zu den festen Terminen im Vereinskalender.

Im Vergleich zu den Vorjahren nimmt die eingesammelte Müllmenge insgesamt kontinuierlich ab, wobei entlang von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen jedes Jahr wieder erschreckend viel Flaschen, Plastikbecher und sonstiges Verpackungsmaterial eingesammelt wird.

Aber die Schmuddelecken, die man vor Jahren noch zahlreich an Gebüschen und Feldrainen angetroffen hat, werden deutlich weniger. Die Helferinnen und Helfer berichteten mit Unverständnis von der Praxis einiger Hundebesitzer, die offensichtlich die Hundetüten aus den Spendern ziehen, den Hundekot auch einsammeln und dann, statt im nächsten Papierkorb zu entsorgen, einfach in die Landschaft werfen.

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Blick in einen Container und dem eingesammelten Unrat

Von dieser kuriosen Praxis wurde in allen Stadtteilen berichtet. In diesem Jahr wurden von den Sammlern auch etliche Farbeimer mit Innenraumfarbe sicher gestellt, die von ihren Besitzern illegal entsorgt wurden, weil sie wohl bei der Schadstoffsammlung nicht angenommen werden und nur in eingetrocknetem Zustand bei der AVR abgegeben werden können.

Neu war in diesem Jahr auch, dass das Netzwerk Asyl um Manfred Stindl mit der Vermittlung von freiwilligen Helfern aus den Asylbewerberunterkünften die Aktion an allen drei Samstagen tatkräftig unterstützt hat.

Neben einem Einsatz in Frauenweiler war jeweils eine Gruppe von  Asylbewerber bei der Freien Evangelischen Gemeinde, bei den Boulefreunden und beim Stadtteilverein Baiertal mit dabei.

Das „Cafe Mocca“ um Manfred Stindl übernahm in diesem Jahr den Reinigungsbezirk am Dämmelwald, unweit der Unterkunft in der Kreissporthalle.

Auch in diesem Jahr war die Aktion wieder ein voller Erfolg und dank der guten Vorbereitung und Begleitung durch den städtischen Bauhof konnte der gesamte Außenbereich von wildem Müll und Unrat gereinigt  und der Abfall einer ordentlichen Entsorgung zugeführt werden.

Die AVR unterstützt die Aktion ebenfalls, indem sie den eingesammelten Müll kostenlos annimmt und entsorgt. Da kommen jedes Jahr rund acht Tonnen zusammen.

Neben einem gewissen organisatorischen Aufwand entstehen der Stadt Kosten für die Verpflegung der freiwilligen Helferinnen und Helfer, der sich aber bei dem großartigen Einsatz der Helfer allemal rechnet.

„Wir könnten das mit unserem Personal vom Bauhof nicht mal ansatzweise leisten und müssen uns ganz auf den Innenbereich mit den Kinderspielplätzen, der Fußgängerzone und den öffentlichen Plätzen konzentrieren“, so Fachgruppenleiter Meinrad Singler, der auch für das Stadtreinigungsteam des städtischen Bauhofes verantwortlich ist.

Die Unterstützung der Freiwilligen ist auch deshalb so ungebrochen, weil Oberbürgermeister Dirk Elkemann und in Vertretung Bürgermeister Ludwig Sauer es sich nicht nehmen lassen, sich bei den Helfern jedes Mal persönlich zu bedanken.

Da kann der Vereinsvorsitzende bei dieser Gelegenheit auch mal seine sonstigen Sorgen auf dem kurzen Dienstweg an oberster Stelle an „den Mann bringen“.

 

Quelle: Stadt Wiesloch

 

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