Gegen SC Paderborn ist der fünfte „Dreier“ fest im Visier

Sandhausen (sim/zg). „Wir haben uns natürlich über die vermeidbare Niederlage bei Dynamo Dresden schon einige Zeit geärgert“, gibt der Trainer des SV Sandhausen, Hans-Jürgen Boysen unumwunden zu, „doch ebenso wir haben alles aufgearbeitet, hoffen dass die Individualfehler in dieser Häufigkeit nicht mehr vorkommen und gehen die nächste Aufgabe mit frischem Elan an“. Dass allerdings ein Sieg im Heimspiel am Sonntag (13.30 Uhr) kein leichtes Unterfangen wird, ist Trainerstab und Spieler aber auch bewusst. Es ist eine gute Leistung erforderlich, „denn die Gäste haben in der Fremde mehr Punkte geholt als zu Hause“, wie Hans-Jürgen Boysen vermerkt. Der Fußballlehrer hofft, dass die Leistungen von Spieltag zu Spieltag nicht mehr so schwankend sind und fordert von seinen Spielern mehr Konstanz. Der SC Paderborn ist in den letzten beiden Begegnungen wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt, nach dem es zuvor in sechs Auseinandersetzungen nur ein Unentschieden gab.

Vor dem sonntäglichen Gegner besitzt der SV Sandhausen sicherlich gewissen Respekt, „doch Angst haben wir nicht, auch wenn Paderborn ein gutes Gerüst mit einer eingespielten Mannschaft besitzt“ (Boysen). Kopfzerbrechen bereitet ihm trotzdem noch die linke Angriffsseite der Gäste mit Bertels und Brückner, zumal die rechte SV-Abwehrseite durch die rote Karte von Kandziora derzeit verwaist ist. „Wer diesen Platz einnimmt wird sich erst kurzfristig entscheiden, denn Busch besitzt noch Trainingsrückstände und auch Falkenberg hat Nachwehen von seiner Leistenoperation“, ließ sich Hans-Jürgen Boysen noch nicht in die Karten schauen: „Versprechen kann ich jedoch, dass eine lebendige Mannschaft auf dem Platz stehen wird“. Allzu große Veränderungen hat der Trainer ohnehin nicht geplant, denn von den verletzten oder angeschlagenen Spieler gibt es im Trainingsbetrieb ein Kommen und Gehen. Längere Zeit wird Simon Tüting ausfallen, der an seinem im November gebrochenen Arm jetzt doch operiert werden muss. Auch Sören Halfer musste wieder abbrechen, während Alexander Riemann seit Mittwoch im Übungsbetrieb steht.

Auf die Frage, ob er gerade bei so einer unnötigen Niederlage wie in Dresden nicht doch einmal aus der Haut fährt, bemerkte Hans-Jürgen Boysen, „dass er kein Freund von Geschrei und lautem Getue ist, sondern er die sachliche Ansprache bevorzugt, denn die wird von den Spielern auch aufgenommen“. Ebenso wenig hält er von Rechenspielen und Resultate anderer Begegnungen: „Wir müssen unsere eigenen Aufgaben erfüllen und sollten nicht auf andere schauen. Ebenso ist es egal wo und gegen wen wir Punkte holen. Wichtig ist, dass wir sie holen, um nicht abzusteigen“.

Quelle: SV Sandhausen

Veröffentlicht am 23. Februar 2013, 15:08
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