Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2026 in Wiesloch
Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit. Seitdem wird an diesem Datum weltweit der Millionen Opfer des nationalsozialistischen Mordens gedacht. Gleichzeitig soll das Gedenken als Mahnung verstanden werden: Der Holocaust darf sich niemals wiederholen. In Wiesloch nehmen die Stadt und das Psychiatrische Zentrum Nordbaden (PZN) diesen Auftrag seit Jahren auf und organisieren abwechselnd Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Nationalsozialismus.
In diesem Jahr findet die Veranstaltung am Dienstag, den 27. Januar 2026, um 17 Uhr in der Evangelischen Stadtkirche in Wiesloch statt. Redebeiträge kommen von Pfarrerin Sabine König, Oberbürgermeister Dirk Elkemann, Dominique Lafon, dem Beigeordneten der französischen Partnerstadt Fontenay-aux-Roses, sowie Andreas Emmerich, Pflegedirektor des PZN Wiesloch. Den zentralen Teil der Gedenkveranstaltung übernimmt eine Schülergruppe des Ottheinrich-Gymnasiums.
Unter dem Titel „Wenn das Bildermachen oder Sich-ein-Bild-Machen zu (Er-)Morden führt“ setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Macht von Bildern auseinander. Thematisiert werden dabei sowohl Bilder, die von außen auf Verfolgte gerichtet sind, als auch die Selbstwahrnehmung der Betroffenen und innere Bilder der Verfolgung. Die unterschiedlichen Perspektiven werden teilweise mithilfe von Projektionen sichtbar gemacht.
Musikalisch wird die Veranstaltung von Michael Ziegler von der Musikschule Südliche Bergstraße begleitet, der Stücke auf dem Akkordeon spielt. Die Stadt Wiesloch lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen und gemeinsam der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken.



















