Frank Fürniß beendet Tätigkeit beim FC-Astoria Walldorf
Nach mehr als acht Jahren endet Ende September die Tätigkeit von Frank Fürniß beim FC-Astoria Walldorf. Der 55-Jährige war seit 2018 zunächst als Teammanager der U23 und ab 2021 als Sportlicher Leiter der Regionalliga-Mannschaft tätig. Zuletzt hatte er das Amt des Geschäftsführers Sport inne.
Als Grund für seinen Abschied nennt Fürniß vor allem die zunehmende zeitliche Belastung. Sein hauptamtlicher Beruf und die wachsenden Anforderungen in der Regionalliga Südwest seien in Kombination auf Dauer nicht mehr miteinander vereinbar.
In seiner Amtszeit konnte der FCA zahlreiche sportliche Erfolge feiern. Besonders hervor hebt Fürniß den Badischen Pokalsieg 2023 und die damit verbundene DFB-Pokalteilnahme gegen Union Berlin.
Auch bei der Entwicklung junger Talente hinterließ Frank Fürniß seine Spuren. Unter anderem schafften Stefano Marino, Jerik von der Felsen, Jannis Boziaris und Yasin Zor den Sprung zu höherklassigen Vereinen beziehungsweise in Richtung Profifußball.
Eine weitere wichtige Aufgabe war die Suche nach einem Nachfolger für Cheftrainer Matthias Born im Frühjahr 2025. Fürniß entschied sich für den damaligen Co-Trainer Andreas Schön, der anschließend mit offensivem Fußball für einige spielerische Highlights sorgte.
Besonders am Herzen lag Fürniß neben der sportlichen Entwicklung auch der Zusammenhalt innerhalb des Vereins und die Einbindung der Spielerfamilien. „Die Entwicklung rund um die Mannschaft samt Familien der Spieler, die ebenfalls fest in das Vereinsgeschehen integriert sind, ist mir immer eine Herzensangelegenheit gewesen“, erklärt er.
FCA-Präsident Willi Kempf bedankt sich für die langjährige Arbeit und kündigt an, die Nachfolge intern zu regeln. Ein neuer Sportlicher Leiter soll zeitnah vorgestellt werden.
Fürniß selbst möchte dem Verein verbunden bleiben und künftig wieder als Fan im Dietmar-Hopp-Sportpark dabei sein.
Bilderquelle: FCA















