Felix Lohkemper wechselt zum SV Sandhausen
Der SV Sandhausen verstärkt seine Offensive mit Felix Lohkemper. Der 31-jährige Mittelstürmer wechselt vom SV Waldhof Mannheim an den Hardtwald und soll künftig für zusätzliche Torgefahr sorgen.
„Felix Lohkemper ist ein Toptransfer für uns“, sagt Anthony Loviso, Direktor Sport des SVS. Lohkemper habe über Jahre bewiesen, dass er Spiele entscheiden könne und passe mit seiner Mentalität sowie seiner Einsatzbereitschaft zu den Werten des Vereins.
In der vergangenen Saison absolvierte Lohkemper für den SV Waldhof Mannheim insgesamt 37 Einsätze in der 3. Liga und im bfv-Pokal und erzielte dabei 22 Tore sowie zwei Vorlagen.
Auch Cheftrainer Kevin Stotz sieht in dem Neuzugang eine wichtige Verstärkung: Lohkemper sei mit beiden Füßen gefährlich, kopfballstark und verfüge über ein gutes Gespür für Räume im Strafraum.
Der Angreifer bringt Erfahrung aus mehreren Spielklassen mit. Für den SV Waldhof Mannheim erzielte er in der 3. Liga insgesamt 26 Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Beim 1. FC Nürnberg kam er in der 2. Bundesliga auf neun Tore und acht Vorlagen, für den 1. FC Magdeburg gelangen ihm wettbewerbsübergreifend in der 2. und 3. Liga elf Treffer und fünf Vorlagen.
Lohkemper freut sich auf die neue Aufgabe: „Es war mein Wunsch, hierherzukommen. Ich möchte helfen und das machen, was ich am besten kann: Tore schießen.“
Ausgebildet wurde der Stürmer unter anderem beim Karlsruher SC und beim VfB Stuttgart. Über die zweiten Mannschaften des VfB, der TSG Hoffenheim und des 1. FSV Mainz 05 führte sein Weg zum 1. FC Magdeburg. Mit Magdeburg wurde Lohkemper in der Saison 2017/18 Meister der 3. Liga und stieg in die 2. Bundesliga auf. Anschließend spielte er fünf Jahre für den 1. FC Nürnberg, bevor er im Sommer 2024 zum SV Waldhof Mannheim wechselte.
Über die Vertragsmodalitäten vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Lohkemper ist der achte Neuzugang des SV Sandhausen für die Saison 2026/27. Zuvor verpflichtete der SVS bereits Marco Kehl-Gómez, Stefan Maderer, Mert Tasdelen, Tim Korzuschek, Tasos Leonidis, Lukas Mazagg und Seyhan Yiğit.
Bildquelle: SV Sandhausen
















