Sportler des Jahres 2019 in Walldorf gekürt

Nachdem der vorgesehene Ehrungsabend im März kurzfristig abgesagt werden musste, holte die Stadt Walldorf die Ehrung der „Sportler des Jahres 2019“ in kleinem Rahmen am 09. Oktober nach.

Die Astoria-Halle war Corona-gerecht bestuhlt und alle Nominierten und ihre Trainer waren eingeladen.

Die Moderation an diesem Abend übernahm aufgrund der besonderen Umstände Frau Bürgermeisterin Christiane Staab selbst. Sie begrüßte alle Anwesenden herzlich und freute sich, dass die Ehrung der verdienten Sportlerinnen und Sportler doch noch in diesem Jahr stattfinden könne, wenn auch in sehr kleinem Rahmen. Es sei eine „sehr bittere Entscheidung“ gewesen, den Ehrungsabend Anfang des Jahres abzusagen, so Frau Staab.
Alle Sportlerinnen und Sportler hätten 2019 großartige Leistungen erbracht, so dass beschlossen wurde, die Ehrungen noch in diesem Jahr vorzunehmen.  

Den Anwesenden in der Astoria-Halle wurden durch kurze Videoeinspielungen die Kandidatinnen und Kanditaten vorgestellt.

In der Kategorie Sportler des Jahres standen Hartmut Freund vom Behindertensportverein und Luca Klevenz von der SG Walldorf Astoria, Abt. Leichtathletik, zur Wahl.
Frau Staab konnte Luca Klevenz zum Titel „Sportler des Jahres 2019“ gratulieren.

Als Sportlerin des Jahres waren Julia Ganzer vom Behindertensportverein und Sarah Krämer von der SG Walldorf Astoria, Abt. Leichtathletik, vorgeschlagen.
Sarah Krämer wurde als „Sportlerin des Jahres 2019“ geehrt.

In der Kategorie Seniorenmannschaft des Jahres waren nominiert die Restless Boots Walldorf, unser Linedance-Verein, mit ihrer Mannschaft „Golden Girls“, die Männerstaffel der SG Walldorf Astoria, Abt. Leichtathletik, sowie der Schachverein Walldorf mit ihrer 1. Mannschaft.
Dem Sportausschuß fiel die Wahl schwer und so gab es zwei Seniorenmannschaften des Jahres 2019 – die Männerstaffel und der Schachverein.

Beim Titel Männliches Talent des Jahres gingen Peter Dorando von der SG Walldorf Astoria, Abt. Leichtathletik, Nico Gnad vom Motorsportclub und Lukas Lederle vom Tennisclub ins Rennen.
Als Sieger freute sich Peter Dorando über seinen Titel.

In der Kategorie Weibliches Talent des Jahres gab es ebenfalls drei Nominierte: Marie-Florentine Orcel vom Reit- und Rennverein, Cora-Heidi Vonthron vom Schützenverein und Marlene Adolf von der SG Walldorf Astoria, Abt. Leichtathletik.
Der Sportausschuß entschied sich für Cora-Heidi Vonthron als Weibliches Talent des Jahres.

Für die Juniorenmannschaft des Jahres gab es sechs Vorschläge:
C-Jugend-Mannschaft der SG Walldorf Astoria, Abt. Handball Damen
B-Jugend-Mannschaft der SG Walldorf Astoria, Abt. Handball Männer
Mannschaft der männlichen Jugend U16 der SG Walldorf Astoria, Abt. Leichtathletik
U14-Mannschaft des Schachvereins
U10-Mannschaft des Tennisclubs
Schwimmmannschaft der DLRG.

Als Juniorenmannschaft des Jahres nahm die U14-Mannschaft des Schachvereins die Glückwünsche von Frau Staab entgegen.

Gruppenbild mit allen Geehrten

Zur Unterhaltung tanzte die Formation der Tanzschule Kronenberger aus ihrer Oldie-Show zu flotten Melodien aus dem Musical „Grease“.

Zum Schluß des Abends gab es noch eine Sonder-Ehrung für ehrenamtliches Engagement für Roland Portner.

Roland Portner ist ein „Kämpfer für soziale Gerechtigkeit“, so Frau Staab. Sie sei stolz, ihn heute ehren zu dürfen.
Roland Portner war lange Jahre Mitglied im Astorstiftungsrat und ist Vorsitzender der Generationenbrücke Walldorf, die sich insbesondere um ältere Mitmenschen kümmert. So wurde der „Einkaufsbus“ ins Leben gerufen, mit dem nach vorheriger Anmeldung donnerstags Menschen, die nicht mehr alleine einkaufen können, zum Wochenmarkt bzw. zu Walldorfer Lebensmittelgeschäften gefahren werden.
Außerdem gibt es seit letztem Jahr eine E-Bike-Rikscha, gefahren von einem Helfer der Generationenbrücke, in der zwei Personen sitzend Ausflüge in die nähere Natur machen können.

Auch die drei öffentlichen Bücherregale in Walldorf werden von Helfern der Generationenbrücke betreut.

 

Frau Staab überreicht die Ehrenurkunde an Roland Portner und einen Blumenstrauß an seine Frau

In ihren Schlußworten bedankte sich Bürgermeisterin Christiane Staab bei allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.
Den Sportlerinnen und Sportlern wünschte sie für die Zukunft weiterhin sportlichen Erfolg. Sie hofft, dass die nächste Sportlerehrung wieder in gewohntem Rahmen als großer Ehrungsabend stattfinden kann.

Text: BBinz
Fotos: H&B Pressebild Pfeifer

 

Veröffentlicht am 15. Oktober 2020, 12:00
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