Damen und Herren des GC St. Leon-Rot sind überragend beim Kramski gestartet

Golf Club St. Leon-Rot mit starkem Start in die Bundesliga-Saison

+++ Herrenmannschaft der Badener überragt beim 1. Spieltag der KRAMSKI Deutsche Golf Liga +++ Allen John herausragend beim überlegenen Sieg mit 13 unter Par und 13 Schlägen Vorsprung +++ Auch das junge Damen-Team überzeugt mit Platz zwei hinter München beim Heimspiel im GC St. Leon-Rot +++


Der Golf Club St. Leon-Rot hat mit einem starken Auftritt beim Saisonauftakt der KRAMSKI Deutsche Golf Liga seine Titelambitionen sowohl im Herren- als auch Damenwettbewerb nachhaltig unterstrichen. Die Teams errangen beim Doppelspieltag der Golf-Bundesliga im heimischen GC St. Leon-Rot Platz eins und zwei. Einen überragenden Saisonstart legten dabei die Herren aus St. Leon-Rot hin, die mit 707 Schlägen (13 unter Par) den zweitplatzierten GC Herzogenaurach um 13 Schläge distanzierten.

Die als Titelverteidiger in die Saison 2018 gestarteten Damen des GC St. Leon-Rot mussten sich bei ihrem Heimspiel mit 510 Schlägen dem Team vom Münchener GC (509 Schläge) knapp geschlagen geben. Das jüngste Team im Wettbewerb, das mit einem Durchschnittsalter von nur 17,2 Jahren auf dem Platz stand, bewies mit den gezeigten Leistungen aber das große Potenzial der Mannschaft.

Überragender Spieler des Wochenendes war Mannschaftsspieler Allen John, der sowohl im Vierer als auch im Einzel die mit Abstand besten Runden für sein Team ins Clubhaus brachte. Im Vierer benötigte der 30-jährige Amateur mit Spielpartner Christian Schunck nur 66 Schläge und trug damit bereits wesentlich zur klaren Führung der Badener von sechs Schlägen nach dem ersten Spieltag bei. Im Einzel zeigte der Ex-Profi, der aufgrund anhaltender Verletzungen ins Amateurlager zurückgekehrt war, dann erneut seine ganze Klasse. 65 Schläge trotz eines Doppelbogeys bedeuteten erneut die beste Tagesrunde und den Grundstein für den überlegenen Sieg der St. Leon-Roter. Die weiteren Spieler Christopher Dammert (71), Marnick Modder, Raphael Geißler, Daniel Becker, Christian Schunck (alle 72), Jiri Zuska (73), Mauro Anderi (74), sowie im Vierer Philipp Katich und Sebastian Schwind (74) komplettierten die ebenso geschlossene wie herausragende Mannschaftsleistung des Teams von Trainer Marco Schmuck. Der 43-jährige Ex-Profi Marco Schmuck, der als einer der besten Technik-Trainer Deutschlands gilt und in Bayern 2017 zum Trainer des Jahres gewählt wurde, soll als Trainer der 1. Herrenmannschaft und der AK 18 Jungen, gemeinsam mit seinen Kollegen des
4-köpfigen Coach Führungsteams, in St. Leon-Rot neue Strukturen aufbauen, die Herren- und Nachwuchsteams noch besser verzahnen. „Das ist optimal für uns gelaufen. Die Mannschaft hat ihr Riesenpotenzial gezeigt. Wir wissen aber auch, dass wir noch sehr viel Arbeit vor uns haben“, kommentierte Schmuck den ersten Auftritt der Herrenmannschaft unter seiner Ägide.

Auch sein Trainer-Kollege Pascal Proske, der die Damenmannschaft des GC St. Leon-Rot 2017 zum Titel geführt hatte, hatte allen Grund zur Zufriedenheit. Proske hatte ganz bewusst das jüngste St. Leon-Roter Damen-Team aller Zeiten in den Wettbewerb geschickt und war demzufolge „überhaupt nicht unzufrieden mit dem zweiten Platz“. Sein Team habe auf Augenhöhe mit der erfahrenen Mannschaft aus München agiert, „zudem geht es uns auch perspektivisch darum, junge Leistungsgolfer möglichst früh echten Wettbewerbssituationen auszusetzen. Insofern war der Auftritt sehr erfreulich“, sagte Proske.

Ashley Fowler und Marie Bechtold mit einer 71er-Runde im Vierer sowie Caroline Hermes (70) und Celina Rosa Sattelkau (72) im Einzel lieferten die besten Runden des jungen Teams ab. Natalie Wagner (74), Marie Bechtold (74), der Vierer Carolin Gress und Natalie Wagner (74), Vivienne Gina Bühle (75) und Ashley Fowler (76) komplettierten den hoffnungsvollen Auftritt der Damenmannschaft. Das Heranführen junger Talente an die Leistungsspitze bewiesen die St. Leon-Roter auch mit dem Einsatz von Kaderspielern der AK 14/16/18-Teams, die als Caddies sowohl bei den Damen als auch den Herren im Einsatz waren und somit hautnah Bundesliga-Atmosphäre schnuppern konnten.

Die Leistungen beider Mannschaften und die sehr, sehr gute Stimmung in beiden Teams stimmen uns sehr optimistisch für den weiteren Saisonverlauf“, sagte Proske stellvertretend für die St. Leon-Roter Bundesliga-Teams.

Über den GC SLR

Der 1996 gegründete Club, Mitglied der Leading Golf Courses of Germany, verfügt über zwei 18-Loch Meisterschaftsplätze, die beide Austragungsort der Deutsche Bank – SAP Open waren, einem Profiturnier der PGA European Tour. Der 14-fache Major-Sieger Tiger Woods hatte in St. Leon-Rot seinen ersten Auftritt auf dem europäischen Festland und gewann das Turnier 1999, 2001 und 2002. 2015 war der Club Gastgeber und Ausrichter des Solheim Cup, dem Vergleich der besten Golferinnen Europas und der USA. Die Plätze »St. Leon« und »Rot« sind mehrfach von der Fachpresse ausgezeichnet. So erhielt Kurs »Rot« bis 2010 zehn Mal in Folge den begehrten Golf Journal Travel Award als »Beliebtester Golfplatz in Deutschland«. Seit 2011 ging diese Auszeichnung an »St. Leon«. Das Golf Magazin erklärte die Spielbahn 9 des Platzes »Rot« im Jahr 2000 zu einem der »Top 500 Holes in the World«. Darüber hinaus verfügt die Anlage über einen 9-Loch Kurzplatz, einen 5-Loch Bambini-Platz, eine großzügige, beidseitig bespielbare Driving Range, ein innovatives Video-Trainingszentrum und diverse Pitching-, Chipping- und Putting-Grüns. 2011 wurde das große, innovative Short Game Center of Excellence eröffnet, das den Leistungsträgern des Clubs nun ein ganzjähriges Training ermöglicht. Nicht zuletzt deshalb wurde der Golf Club St. Leon-Rot 2012 Sitz des Bundesleistungszentrums des Deutschen Golf Verbandes. Seit Mai 2017 verfügt der Golf Club St. Leon-Rot über eine deutschlandweit einzigartige Trainingsmöglichkeit für das kurze Spiel. Auf einer rund 3.000 Quadratmeter großen Übungsfläche können die Spieler das Pitchen und Chippen aus unterschiedlichen Spielhöhen üben und verschiedenste Bunker sowie ein »Pot Bunker« ermöglichen das Training präziser Bunkerschläge. Seit April 2012 gehört der Club zu den »European Tour Destinations«, einem Verbund weltweit führender Golfanlagen unter dem Dach der European Tour. Bekannt ist der Club ferner durch seine herausragende Stellung im deutschen Amateur-Golf und eine vorbildliche und systematische Jugendförderung. Sichtbare Zeichen dieser Förderung sind unter anderem die Austragung der Allianz German Boys & Girls Open, eines der bedeutendsten Jugendturniere in Europa. Darüber hinaus veranstaltet der Club unter dem Brand »Lucky33« eine internationale Jugendturnierserie und bereits zwei Mal das Format »Golfen in der Allianz Arena«. Im deutschen Amateurgolf stellte St. Leon-Rot von 2004 bis 2010 sieben Jahre in Folge den Deutschen Mannschaftsmeister der Herren und war 2012 erneut erfolgreich. Die Damenmannschaft kann auf neun Deutsche Meisterschaften verweisen. Ferner holten die Spieler Stephan Gross (2008) sowie Sophia Popov (2010) einen Einzel-Europameisterschaftstitel in die Kurpfalz. Ende 2012 gründete der Club seine eigene Sport Management Agentur (SMA – Athlete & Sports Management) mit dem Ziel, junge Golfprofis in den Bereichen Sport und Business ganzheitlich zu unterstützen. Derzeit werden dort die dem Club entstammenden Pros Moritz Lampert, Karolin Lampert, Alexander Matlari, Sophia Popov und Lena Schäffner sowie Christian Bräunig und Caroline Masson betreut. Maßgeblich verantwortlich für die Entwicklung von St. Leon-Rot zu einer der besten Golfanlagen Deutschlands ist Clubpräsident Dietmar Hopp, einer der Gründer des Walldorfer Softwarekonzerns SAP.

Veröffentlicht am 16. Mai 2018, 13:00
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