China: Politik als Türöffner und Begleiter

Dr. Stefan Fulst-Blei MdL (links) und Karl Klein MdL

Karl Klein MdL zurück von Wirtschaftsdelegationsreise in die Volksrepublik China unter Leitung des baden-württembergischen Finanz- und Wirtschaftsministers Nils Schmid

„Man muss das selbst einmal mit eigenen Augen gesehen haben, sonst glaubt man es nicht“, fasst Karl Klein (CDU), der Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Wiesloch, die vielfältigen Eindrücke zusammen, die er aktuell als Mitglied einer 102-köpfigen Delegation, die eine Woche lang in der Volksrepublik China war, gewonnen hat. Unter der Leitung des baden-württembergischen Finanz- und Wirtschaftsministers Nils Schmid waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien in das Reich der Mitte gereist. Neben politischen Gesprächen standen insbesondere die Themen Maschinenbau, Automobil und Elektromobilität im Fokus.

„Auch wenn die chinesische Wirtschaft sich etwas abgekühlt hat, die Wachstumskräfte sind nach wie vor gigantisch“, sagt Klein, Vorsitzender des Finanz- und Wirtschaftsausschusses des Landtags von Baden-Württemberg, „dieses riesige Land mit seinen 1,4 Milliarden Menschen ist für unsere Exportnation von ganz herausragender Bedeutung. In Europa ist Deutschland mit Abstand Chinas größter Handelspartner.“

Insbesondere auch für Baden-Württemberg sei die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt besonders wichtig. Nach Kleins Informationen wurden beispielsweise im ersten Halbjahr 2012 Produkte im Wert von 7,2 Milliarden Euro nach China exportiert und im Wert von 4,9 Milliarden Euro aus China importiert.

„Viele baden-württembergische Unternehmen sind in China aktiv, unterhalten Handelsbeziehungen, haben dort Produktionsstätten oder Niederlassungen“, berichtet Klein, „in Gesprächen mit hochrangigen chinesischen Politikern und Wirtschaftsvertretern habe ich gemerkt: Baden-Württemberg genießt ein hohes Ansehen.“ „Die ganze Welt“ versuche in China Fuß zu fassen, das asiatische Reich sei „heiß begehrt“.

Karl Klein MdL

Der CDU-Parlamentarier: „Unser Land steht daher in einem ganz harten Wettbewerb, die Konkurrenz schläft nicht. Für mich ist klar, dass es Aufgabe der politisch Verantwortlichen sein muss, unsere Wirtschaft hier nach besten Kräften zu unterstützen und Türen zu öffnen. Und auch im Falle von Problemen muss die Politik zur Stelle sein.“

Ob in Nanjing, Shanghai, Peking (Klein: „Ich glaube, in Peking stehen mehr Baukräne als in ganz Deutschland“) oder Shenyang: von morgens bis abends volles Programm, Gespräche, Eröffnungen und Besichtigungen.

Die Gesamtdelegation führte unter anderem auch einen Firmenbesuch des 50:50-Joint-Ventures Beijing Benz Automotive durch. Klein: „Das Werksgelände hat eine Fläche von 1.998.500 m2. Hier ist alles ein paar Nummern größer.“

Überrascht zeigte sich Klein, dass das Thema Menschenrechte von chinesischer Seite aus selbst angesprochen wurde. Auch der Schutz des geistigen Eigentums (Produktpiraterie) sei thematisiert worden.

Dass in China seitens der Baden-Württemberger über alle Parteigrenzen hinweg an einem Strang gezogen wird, dies zeigt abschließend auch folgende kleine Begebenheit: Nachdem der Koffer des Mannheimer SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Fulst-Blei nicht aufzufinden war und ein Gespräch mit hochrangigen chinesischen Politikern bevorstand, bot Karl Klein MdL sofort seine Unterstützung und einen seiner Anzüge an.
Der Anzug passte – und gemeinsam konnte der Termin erfolgreich absolviert werden.

Quelle: Busse, Karl Klein MdL

Veröffentlicht am 28. Oktober 2012, 18:30
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