Der Mensch im Mittelpunkt: Retrospektive des Malers Hector Sevillano im Palatin Wiesloch
Ausstellung „Der Mensch ist nicht abstrakt“ würdigt das Lebenswerk des Künstlers
Mit der Ausstellung „Der Mensch ist nicht abstrakt“ präsentiert das Palatin in Wiesloch erstmals eine umfassende Retrospektive des Malers Hector Sevillano (1927–2021). Die Ausstellung wird am Samstag, 5. September 2026, um 19 Uhr eröffnet und lädt dazu ein, das vielseitige Werk eines Künstlers neu zu entdecken, der den Menschen stets ins Zentrum seines künstlerischen Schaffens stellte.
Mit Wiesloch verbindet Hector Sevillano ein besonderes Kapitel seines Wirkens. Die von ihm gestaltete Krypta der Pfarrgemeinde St. Laurentius wurde über viele Jahre genutzt und gilt als eindrucksvolles Beispiel für sein Verständnis sakraler Kunst.
„Der Mensch ist nicht abstrakt“
Seit den 1950er-Jahren beschäftigte sich Sevillano intensiv mit der Darstellung des Menschen. Abstrakte Ausdrucksformen lehnte er bewusst ab, denn für ihn stand fest: „Der Mensch ist nicht abstrakt.“
Stattdessen entwickelte der Künstler eine unverwechselbare Bildsprache, geprägt von klaren Linien, geometrischen Formen und sorgfältig komponierten Bildaufbauten. Seine Werke beschäftigen sich häufig mit Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen. Dabei verband Sevillano seine Darstellungen oft mit feinem Humor und einem liebevollen Blick auf das menschliche Miteinander.
Ausstellungseröffnung im Palatin
Die Vernissage findet am Samstag, 5. September 2026, um 19 Uhr im kleinen Foyer des Palatin Wiesloch statt. Die Einführung übernimmt Victor Sevillano, der Sohn des Künstlers. Für die musikalische Begleitung sorgt Gwendolyn Grauer von der Musikschule Südliche Bergstraße.
Alle Interessierten sind herzlich zur Eröffnung eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung kann anschließend noch bis zum 31. Dezember 2026 während der Öffnungszeiten des Palatin besucht werden.
Foto: Best Western Plus Palatin


















































