Auf dem Winzerfest wurde mal wieder „durchgezappt“

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Tradition wird fortgeführt: Die Zap Gang zu Gast auf dem Winzerfest in Wiesloch 

Wir schreiben den 1. September 2016 gegen 17:00 Uhr. Das Wetter meint es dieses Jahr gut mit uns. Strahlend blauer Himmel. Die Sonne gibt noch einmal ihr Bestes, als wollte sie beweisen, dass der Sommer noch lange nicht vorbei ist. Auf dem Festplatz des Kurpfälzischen Winzerfestes in Wiesloch ist noch nicht viel los. Ein paar Kinder probieren Bungee Trampolin aus oder kaufen sich bei den heißen Temperaturen ein Eis zur Abkühlung. 

Zwar wird auf dem Winzerfest schon die Halbzeit geschrieben, dies bedeutet jedoch nicht, dass die große Show schon gelaufen ist. Für 20:30 Uhr ist die Zap Gang geplant, die wohl bei allen Wieslochern – ob jung oder alt – bekannt ist.

Die Band bestand heute aus:

  • Carsten (Keyboard)
  • Peter (Bass)
  • Ralf (Gitarre)
  • Torsten (Gesang)
  • Walter (Gesang)
  • Claus (Ersatzschlagzeug)

3 Stunden vor dem Gig musste noch einiges organisiert werden, doch das nahm die Band ganz gelassen – die alten Hasen wissen eben wie es läuft! „Jetzt kurz vor dem Auftritt muss geschaut werden ob alles passt“, erklärt Walter. „Das bedeutet es muss alles aufgebaut werden, wir machen Soundcheck und man redet ein letztes Wort mit dem Veranstalter“. „Dann muss noch geklärt werden was wir heute alles singen werden, da setzten wir uns eine halbe Stunde vorher hin und besprechen das gemeinsam“. 

Die Band, bei denen der Name Programm ist, „zappt“ sich schon seit 1991 durch die Kanäle von verschiedenen Musikrichtungen. „Eine ziemlich lange Zeit, wenn man sich die Bands von heute anschaut, manche halten es nur zwei oder drei Jahre miteinander aus“, entgegnet Torsten. Nach 25 Jahren Zap Gang hat sich da aber auch einiges verändert, denn seit der Bandgründung sind nur noch Ralf und Walter von Beginn an mit dabei. 

Trotz alldem gibt es für die Zap Gang in diesem Jahr ein neues „Highlight“: Nach über zehn Jahren auf dem Winzerfest wird an alte Traditionen angeknüpft und nicht in der Eisweinhalle, sondern im Festzelt gespielt. „Klar, ist das ein Unterschied“, sind Walter und Torsten sich einig. „Das ist Wohnzimmerstimmung und man ist viel näher am Publikum dran. Wie eine große Familie“. 

 

Als es dann soweit war und die Band mit einer kleinen Verspätung auf die Bühne kam, sah das Festzelt noch relativ trostlos aus. Es waren wenige Tische besetzt und die Stimmung war recht zurückhaltend anstatt „feucht-fröhlich“, wie man es sich eigentlich vorstellt, wenn die Zap Gang einen Auftritt hat. 

Gesungen wurde alles von Kings of Leon über Robbie Williams bis hin zu Linkin‘ Park. Am Anfang waren die Gäste noch sehr bescheiden: Der Ein oder Andere wippte schon ein wenig mit der Hüfte mit, doch mehr war so früh am Abend noch nicht drin. Mit der Zeit merkte man, wie sich das Zelt füllte, die Leute drängten sich nach vorne und plötzlich, als wäre ein Schalter umgeklappt worden: Die Menge feierte! Die Menschen tanzten auf den Tischen und es gab kein Halten mehr. Jeder gab seine Stimme zum Besten und man versuchte sich gegenseitig zu übertrumpfen. Was für ein Spaß! Die Stimmungsschwankung im Publikum fiel auch den Jungs auf der Bühne auf, die zwischen den Liedern immer mal wieder für ein paar Witze sorgten und ansonsten das Festzelt zum Beben brachten.

Ein gelungener Abend, mit einem etwas holprigem Start, doch die kratzigen Hälser am nächsten Morgen sind wohl Beweis genug, dass man als Besucher einiges zum lachen und (mit)singen hatte!

Text und Fotos: Lena Laier

Veröffentlicht am 3. September 2016, 10:00
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=190534 

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