Die Stadt Wiesloch lud zum Neujahrsempfang und
viele kamen zu Musik, Ehrungen und dem Projekt Smart Cities
(vsk) Mit einem Mini-Schornsteinfeger und guten Wünschen hießen die Schorsteinfeger Florian Humbodt und Volker Jobst die Gäste willkommen.
Einen besonderen Glanz verströmte bereits zu Beginn der Feier das Sinfonie Orchester der Musikschule südliche Bergstraße mit ihrem Dirigenten, Clemens Hettler und derSinfonischen Dichtung, Finlandia op.26 von Jean Sibelius.
Durch das Programm führte souverän der
Journalist Hans-Dieter Siegfried. Er war auch der Themen-Talkmaster.
OB Franz Schaidhammer
begrüßte alle Anwesenden als Ehrengäste mit dem Wunsch für ein weiterhin positiv lebendiges Wiesloch mit starkem Zusammengehörigkeitsgefühl und verzichtete an dieser Stelle weitesgehend darauf, Einzelne hervorzuheben. Herr Schaidhammer gab einen Rückblick auf die herausragenden Ereignisse in
2013 wie die Literaturtage oder die 150 Jahr-Feier der freiwilligen Feuerwehr, nannte besonders verdiente Mitbürger, wie die 4 engagierten MitbürgerInnen, denen während der Feier die Bürgermedaille verliehen wurde.
„Um der Anerkennung des Engagement seinen entsprechenden Stellenwert einzuräumen, können pro Jahr 5 Personen und 3 Gruppen ausgezeichnet werden“, heißt es in der Ehrungs-Verordnung der Stadt Wiesloch. Dass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Bürger für die Auszeichnung vorgeschlagen wurden, zeigt einmal mehr die Lebendigkeit und das hochwertige Sozialverhalten vieler Wieslocher.
In diesem Jahr hat sich die Jury für Ute Greiner, Ingrid Kühner, Martina Jung und Klaus Adam entschieden (Kurzbeschreibung).
Vitae:
SmartCities
Ein Schwerpunkt Thema bildete die Bewerbung von Wiesloch für das EU Projekt „SmartCities“, durch das „intelligente Städte und Regionen“ auf den Gebieten von Energie, Mobilität sowie Informations- und Kommunikationstechnik gefördert werden sollen.
Das Projekt Smart Cities startete im September 2008 und besteht aus 13 Partnern aus sechs Ländern des Nordseeraums.
Gesamtvolumen: 6,7 Mio €
davon EU-Mittel (Fonds für Regionale Entwicklung – EFRE): 3,65 Mio €
Budget 490.000 €, davon EU-Mittel: 245.000 €
Im Förderfall fließen die Gelder in die Projekte, teilnehmende Firmen nicht in kommunale Kassen.
Diese (leider nur) englischsprachige Website informiert über das SmartCities Projekt der EU: http://www.smartcities.info/
Wichtige Voraussetzungen:
Planung und Management von smart cities bedeuten, Möglichkeiten für eine Stadt zu entwickeln, ihr ganzes Potenzial zu entfalten und dabei die Effizienz der tagtäglichen Prozesse beizubehalten. Stadtverantwortliche müssen ganzheitlich an Prozessinformationen, Gesetzesvollzug, die Behördenverwaltung sowie die Stadtplanung, einschließlich der Gebäude, herangehen.
Wiesloch wird bei der Planung und Realisierung maßgeblich von Herrn Prof. Dr. Heuser (Chief Technnology Officer des Urban Software Institut) begleitet.
Das Urban Institute® ist ein führendes Software- und Beratungsunternehmen für Lösungen im Bereich „Smart City“. Gegründet mit der Charta, die Europäische Innovationspartnerschaft „Smart Cities and Communities“ eng zu begleiten, betreut the urban institute® Städte aus Deutschland bei ihren Bemühungen, innovative Konzepte und Lösungen für die Umsetzung ambitionierte Klimaschutzziele einzusetzen.
Bewerbungs-Schluss ist in diesem Jahr Ende Mai.
Die Entscheidung darüber, ob Wiesloch gefördert werden wird, trifft die Vergabe-Jury im Oktober diesen Jahres. Bei Ablehnung kann die Bewerbung wiederholt werden
Vor Ort bearbeiten Teilaspekte Micheal Gutjahr von der EnBW auf dem Gebiet der Energieeffiziens und Vincent Karfus für den Antragspart Mobilität.
Ein Ziel der Einsparung und bestmögliche Nutzung von Energie besteht in dem Leuchtmittel-Austausch in LED Lampen gesteuert mit Geräusch-Automatik , d.h. Leuchten gehen an, wenn sich jemand nähert und nach fest vorgewählter Zeit wieder aus. In Wiesloch gibt es derzeit 3500 Lichtpunkte. Die Umstellung, wie beschrieben, soll eine Einsparung von > 1Millionen KWh und 225000 € bringen.
Probeweise wurden bereits derartige Lampen auf dem Platz:
Ringstraße- Messplatz-Straße (vor Palatin) aufgestellt.
Ein Nebeneffekt könnte sein, auch über die Nutzung der beleuchteten Wege, Plätze und Gebäude zu erfahren, was Planung erleichtern könnte. Der Datenschutz ist nach Auskunft von dem EnBW Vertrter, Gutjahr in einem 300 Seiten langem Vorschriften-Katalog gewährleiset.
Intelligentere Gebäude und Stadtplanung
Gebäude, die mit intelligenten Sensoren und Steuerungssystemen ausgestattet sind, können den Zustan
d von praktisch allen enthaltenen Komponenten erfassen, prüfen und anzeigen. Intelligentere Gebäude senken die Instandhaltungs- und Energiekosten, gleichzeitig steigen die Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit. Auf der Website Intelligentes Gebäudemanagement erfahren Sie mehr über städteorientierte Lösungen für intelligentere Gebäude und Stadtplanung (US).
Nicht nur Unternehmen in der Privatwirtschaft definieren ihre Aufgaben und Geschäftsmodelle neu und konzentrieren sich wieder verstärkt auf ihre Kunden. Auch Behörden
auf der ganzen Welt richten ihre Dienstleistungen durch die Neuordnung ihrer Strukturen, Informationstechnologie und Vorschriften ganz am Bürger aus und erzielen damit weithin Erfolge.
Viktor Karfus entwickelte Modelle zur effizienteren Mobilität. Dazu gehört eine merkliche Verbesserung der Elektrobus-Fahrzeiten im Nahverkehr, die Unterstützung von Carsharing und natürlich die Verbesserung der Nutzbarkeit von Elektro-Autos (Radius, Anschaffungs-Kosten, Verfügbarkeit). Im PZN Gelände werden derzeit bereits 8 Elektro-Autos im Alltag getestet. Es ist vorgesehen, diese und weitere E-Cars in der „toten Zeit“, nach Arbeitsschluss für den privaten Gebrauch anzubieten. Die lange Ladezeiten konnten bereits von 8 auf 1 Stunde reduziert w
erden.
Wiesloch bewirbt sich also mit Mobilitäts-projekten und und Optimierung von Heiz-Nutzung und effizienterer Strom-Nutzung.
Um dies zu erreichen, will sich Wiesloch mit anderen Smart Cities vernetzen und voneinander profitieren.
http://public.dhe.ibm.com/common/ssi/ecm/en/gvb03014usen/GVB03014USEN.PDF
links: smart cities, Deutschland, IBM








































