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Auf den Spuren der badischen Vergangenheit

8. November 2026 | > Walldorf, Allgemeines, Das Neueste, Politik, ~ Umgebung

Blick auf Heidelberg (Foto: BBinz)

 

Dokumentarfilm „48/49 – Revolution in Baden“ jetzt im Kino

Der Dokumentarfilm „48/49 – Revolution in Baden“ zeigt die Badische Revolution der Jahre 1848 und 1849. Gedreht wurde an Originalschauplätzen. Seit dem 16. Oktober ist der Film im Kino zu sehen, die Premiere fand in Offenburg statt. In der Region wird er am Mittwoch, 11. November, 19 Uhr, im Cineplex in Bruchsal zu sehen sein und am Sonntag, 29. November, 11 Uhr, in der Kamera in Heidelberg.

Das Volk stellte 1847 in Offenburg 13 Forderungen – preußische Standgerichte antworteten 1849 in Rastatt, Freiburg und Mannheim mit 27 Hinrichtungen. Dazwischen liegt die wohl größte Geschichte Badens. Sieben Jahre lang drehte und wendete die Ortenauer Filmproduktion visiris jeden Stein im ehemaligen Großherzogtum Baden, um die Geschichte so gebührend wie möglich nachzuzeichnen.

Filmemacher Frank König sagt: „Auf den Spuren der badischen Vergangenheit interviewten wir renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Politikerinnen und Politiker. Darunter hatten wir die Ehre, exklusiv mit Wolfgang Schäuble eines seiner letzten Interviews über den Wert der Demokratie zu führen.“ Die Interviewten entwerfen gemeinsam einen klaren, fast spürbaren Eindruck der badischen Revolutionsgeschichte von 1848/49. Zur selben Zeit lenken sie das Augenmerk aber auf all die Nebenschauplätze der Revolution, die Schicksale der Revolutionsführer, der Soldaten und der einfachen Menschen. Sie erzählen die Geschichte von Friedrich Hecker, Gustav und Amalie Struve, Großherzog Leopold, Georg und Emma Herwegh, Otto von Corvin, Amand Goegg, Lorenz Brentano und vielen anderen mehr.

Gedreht wurde ab 2019 an Originalschauplätzen in ganz Baden: dem Offenburger Salmen, dem Karlsruher Schloss, den Rastatter Kasematten, bei Freiburg, Heidelberg, dem Odenwald, dem Geburtshaus von Friedrich Hecker und vielen weiteren geschichtsträchtigen Orten auf der Straße der Demokratie. Spielfilmische Einschübe durchweben den Film und konfrontieren seine Zuschauerinnen und Zuschauer mit den Schicksalen der Menschen von damals; mit ihren Hoffnungen, ihren Ängsten und dem Preis, den sie für die Freiheit bezahlten. David Nathan, der deutsche Sprecher Johnny Depps, liest Georg Herweghs Gedicht „Aufruf“ und begleitet den atmosphärischen Dokumentarfilm somit stimmlich.

Auf der Webseite www.badische-revolution.de finden Interessierte alle Informationen rund um den Film, zum geschichtlichen Hintergrund und die Termine der Vorstellungen.

 

Text: Stadt Walldorf

 

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