Anpfiff ins Leben zieht positive Bilanz: Erfolgreiches Pilotprojekt zur Berufsorientierung
Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Heidelberg unterstützte Anpfiff ins Leben in der Saison 2025/26 Nachwuchsfußballer in Walldorf und Heidelberg bei der Planung ihrer beruflichen und akademischen Zukunft. Rund 130 Beratungstermine wurden im ersten Projektjahr durchgeführt.
Nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch mit Blick auf die Zeit nach der Schule sollen junge Talente bestmöglich gefördert werden. Deshalb startete Anpfiff ins Leben gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Heidelberg zu Beginn der Saison 2025/26 ein Pilotprojekt zur Berufs- und Studienorientierung in den Jugendförderzentren Heidelberg und Walldorf. Nach dem ersten Projektjahr fällt die Bilanz positiv aus.
Ziel der Kooperation ist es, Nachwuchsfußballer frühzeitig bei der Planung ihrer schulischen, beruflichen und akademischen Zukunft zu unterstützen und ihnen konkrete Perspektiven für die Zeit nach dem Schulabschluss aufzuzeigen. Das Pilotprojekt lief von Oktober 2025 bis Juni 2026 und richtete sich insbesondere an Spieler der Altersklassen U17 bis U19.
Die Beratungsangebote fanden wöchentlich ab 16 Uhr bis in die Abendstunden statt. Im Jugendförderzentrum Walldorf wurden die Termine montags angeboten, in Heidelberg jeweils mittwochs. Dabei wechselten sich Berufs- und Studienberatung regelmäßig ab, um den Jugendlichen ein möglichst breites Informationsangebot zu ermöglichen. Im Mittelpunkt standen stets die individuellen Fragen, Interessen und Zukunftspläne der Spieler.
Individuelle Beratung mit konkreten Perspektiven
Für die Agentur für Arbeit Heidelberg begleiteten Sina König und Birgit Dömkes das Projekt. Ihr Ansatz war bewusst praxisnah: Gemeinsam mit den Jugendlichen wurden berufliche und akademische Möglichkeiten erarbeitet, offene Ausbildungsstellen und Studienangebote besprochen sowie konkrete Bewerbungs- und Orientierungsprozesse unterstützt.
Dabei arbeiteten die Beraterinnen eng mit den jeweiligen Beruf-Koordinatoren Philipp Schmidt in Walldorf und Sina Schiele in Heidelberg zusammen. Schulabgänger hatten grundsätzlich die Möglichkeit, einen individuellen Gesprächstermin mit der Agentur für Arbeit zu vereinbaren. Darüber hinaus wurden Praktikumsmöglichkeiten und persönliche Entwicklungsschritte gemeinsam mit den Jugendlichen besprochen.
Rund 130 Beratungstermine im ersten Projektjahr
Wie gut das Angebot angenommen wurde, zeigen die Zahlen aus den beiden Jugendförderzentren. In Heidelberg fanden rund 60 Beratungstermine mit 35 Spielern aus den Abschlussjahrgängen 2026 und teilweise 2027 statt. In den meisten Fällen blieb es nicht bei einem Erstgespräch: Weitere individuelle Termine dienten dazu, die Jugendlichen kontinuierlich bei ihrer beruflichen Orientierung zu begleiten.
Auch in Walldorf war die Nachfrage groß. Dort wurden etwa 70 Beratungstermine mit rund 50 Spielern der Abschlussjahrgänge 2026 und 2027 durchgeführt. Insbesondere bei Fragen rund um Ausbildungsberufe zeigte sich ein erhöhter Bedarf an vertiefenden Gesprächen und Folgeberatungen.
Dass die Beratung auch aus Sicht der Jugendlichen einen konkreten Mehrwert bietet, verdeutlicht die Rückmeldung von Cedric Sieper. Er beschrieb sein Gespräch als „kurz, aber klar“. Besonders hilfreich sei für ihn gewesen, nun eine bessere Orientierung zu haben und die nächsten Schritte zu kennen.
Erfolgreiche Kooperation wird fortgesetzt
Anpfiff ins Leben bedankt sich bei der Agentur für Arbeit Heidelberg für die vertrauensvolle, engagierte und konstruktive Zusammenarbeit. Die regelmäßige Präsenz in den Jugendförderzentren, die flexible Terminvereinbarung und die individuelle Beratung hätten einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Orientierung der Nachwuchsspieler geleistet.
Die positive Resonanz und die hohe Inanspruchnahme des Angebots unterstreichen den Mehrwert der Kooperation. Deshalb soll die erfolgreiche Zusammenarbeit auch in der Saison 2026/27 fortgeführt werden. Gemeinsam möchten Anpfiff ins Leben und die Agentur für Arbeit Heidelberg weitere junge Menschen auf ihrem Weg in Ausbildung, Studium und Beruf begleiten.
Foto: Anpfiff ins Leben e.V.














