Sichtungen zeitnah melden
Um die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse zu stoppen oder einzudämmen, ist weiterhin dringend die Mithilfe der Bevölkerung erforderlich. Darauf machen der Imkerverein Wiesloch und die Stadt Walldorf aufmerksam.
Im Lebenszyklus der Asiatischen Hornisse ist nun die Zeit erreicht, in der das Hornissenvolk in sogenannten Sekundärnestern lebt. Diese Nester hängen meist frei in Bäumen, teilweise in großer Höhe. Sie sind jedoch auch in Höhen von einem bis drei Metern anzutreffen. Ebenso werden Dachgiebel oder leerstehende Häuser häufig als Nistplätze genutzt.
Gleichzeitig steigt durch die hohe Anzahl an Hornissen auch das Gefahrenpotenzial. Vor allem niedrig hängende Nester können eine akute Gefahr für Menschen darstellen. In Nestnähe reagieren die Tiere empfindlich, insbesondere auf Erschütterungen, sodass es zu Abwehrreaktionen kommen kann. Daher ist es wichtig, wachsam zu bleiben und die Umgebung aufmerksam zu beobachten.
Das Auffinden, Melden und Entfernen der Nester ist von großer Bedeutung, um die Ausbreitung dieser schädlichen Hornissenart einzudämmen und das von ihr ausgehende Gefahrenpotenzial zu verringern.
So kann geholfen werden: Es sollte Ausschau nach dieser auffälligen Hornissenart mit dunklem Körper, gelb-orangefarbenem Hinterleib und gelben Füßen gehalten werden. Sichtungen einzelner Tiere der Asiatischen Hornisse oder eines kugelförmigen Nestes sollten möglichst mit Foto auf der LUBW-Meldeplattform gemeldet werden, damit die Beobachtung dort begutachtet werden kann: www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/asiatische-hornisse-melden.
Nach einer Verifizierung und Bestätigung durch die Meldeplattform sollte das Nest entfernt werden. Nester dürfen nur durch sachkundige Personen entfernt werden.
Weitere Informationen gibt es unter https://biv-wiesloch.jimdofree.com/asiatische-hornisse sowie beim Fachdienst Umwelt der Stadt Walldorf per E-Mail an umweltschutz@walldorf.de.
Text und Foto: Stadt Walldorf














