Bleiben Sie informiert  /  Freitag, 02. Oktober 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus Wiesloch und Walldorf

Nachwuchs bei den Roten Pandas

13. August 2026 | Leitartikel, Photo Gallery, Zoo Heidelberg

Panda

Nachwuchs bei den Roten Pandas im Zoo Heidelberg

Große Untersuchung beim kleinen Panda

Im Zoo Heidelberg gibt es Grund zur Freude: Bei den Roten Pandas wurde Anfang Juni ein Jungtier geboren. Rund acht Wochen nach seiner Geburt stand nun die erste tierärztliche Untersuchung an. Dabei zeigte sich der kleine Panda gesund und altersgerecht entwickelt. Außerdem steht inzwischen fest: Der Nachwuchs ist ein Männchen und wiegt 1,2 Kilogramm.

Die ersten Lebenswochen verbrachte das Jungtier überwiegend schlafend in der Wurfkiste. Bei der Untersuchung kontrollierte Tierärztin Dr. Barbara Bach unter anderem den allgemeinen Gesundheitszustand, hörte Herz und Lunge ab und überprüfte Ernährungszustand und Gebiss. Zusätzlich bekam der kleine Panda einen Transponder-Chip zur eindeutigen Identifizierung.

„Das Jungtier macht einen sehr guten Eindruck. Es ist fit, gut genährt und entwickelt sich altersgerecht“, berichtet Dr. Bach. Besonders erfreulich sei, dass der Nachwuchs inzwischen deutlich aktiver werde und von seiner Mutter gut versorgt werde.

W E R B U N G


Auf der Waage brachte der junge Rote Panda 1,2 Kilogramm auf die Waage. Ausgewachsene Tiere wiegen normalerweise zwischen drei und sechs Kilogramm, wobei die Männchen meist etwas größer und schwerer werden als die Weibchen.

Noch wird der Nachwuchs hauptsächlich von seiner Mutter versorgt. Bereits in den kommenden Monaten wird er jedoch zunehmend feste Nahrung aufnehmen. Wie bei den Panda-Jungtieren der vergangenen Jahre dürfte dabei Bambus ganz oben auf dem Speiseplan stehen. Rote Pandas ernähren sich hauptsächlich von Bambus und dessen Blättern, fressen aber auch Früchte, Wurzeln und Kleintiere.

Noch hält sich der kleine Panda überwiegend in seiner Wurfkiste auf. Bald dürfte er jedoch immer neugieriger werden und seine Umgebung erkunden. Erste Kletterversuche und Ausflüge in die Außenanlage stehen bevor. Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher den Nachwuchs dann bei seinen ersten Erkundungstouren beobachten.

Der Rote Panda, auch Katzenbär genannt, ist in seinem natürlichen Lebensraum stark bedroht. Die IUCN führt die Art als „stark gefährdet“. Weltweit gibt es Schätzungen zufolge weniger als 10.000 ausgewachsene Tiere. Abholzung und die zunehmende Nutzung ihrer Lebensräume setzen den Beständen weiter zu.

Der Zoo Heidelberg beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP). Dieses koordiniert die Zucht in europäischen Zoos und soll dazu beitragen, eine stabile Population der bedrohten Tiere in menschlicher Obhut zu erhalten.

 

Foto: Eines der ersten Fotos des Jungtiers im Alter von wenigen Wochen. (Foto: Zoo Heidelberg)

Das könnte Sie auch interessieren…

Szenische Lesung im Rathaus zum Auftakt der Walldorfer Musiktage

  Lebendige Reise in die Geschichte der Stadt Eine Geschichtsstunde muss nicht langweilig sein. Wenn es dafür eines Beweises bedarf, liefern ihn die Akteure des Theaters Forum84 und der Heimatfreunde am Samstagabend mit ihrer szenischen Lesung „Walldorf – Der...

Ein Markttag, der die Augen öffnet

  Viele Einrichtungen sensibilisierten mit Informationen und Mitmachaktionen zum Thema Demenz Zum zweiten Mal gab es im Rahmen der Woche der Demenz einen Aktiven Markttag. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr wollten die Verantwortlichen die Aktion...

Junges Ehrenamt in Wiesloch

Vom Praktikum ins Führungsteam der Malteser Kurz vor ihrem Abitur wollte Alexandra Stroh herausfinden, ob ein medizinischer Beruf zu ihr passen könnte. Ein Praktikum im Rettungsdienst der Malteser in Wiesloch sollte erste Einblicke geben. Aus dem zunächst beruflichen...

Hier könnte Ihr Link stehen

Veranstaltungen / Gewerbe

Werbung

Zeitreise

Archiv