Abkühlung, Schatten und Beschäftigung: So kommen die Tiere im Zoo Heidelberg durch die Hitze
Die aktuelle Hitze stellt viele Menschen in Deutschland vor Herausforderungen – im Zoo Heidelberg selbst bleiben die Tiere dagegen weitgehend entspannt. Dank zahlreicher Rückzugsmöglichkeiten wie schattigen Plätzen, Wasserstellen und kühlen Innenräumen können sie selbst entscheiden, wo sie sich bei hohen Temperaturen aufhalten möchten.
Viele Tierarten reagieren ganz unterschiedlich auf die Hitze. Einige ziehen sich tagsüber in den Schatten zurück und werden erst in den kühleren Morgen- oder Abendstunden wieder aktiver. Andere nutzen gezielt Wasserangebote oder lassen sich von den Tierpflegern mit einer erfrischenden Dusche abkühlen. Besonders beliebt sind derzeit auch sogenannte „Eisbomben“ – gefrorene Futterstücke mit Obst oder Fleisch, die vor allem der Beschäftigung dienen und für zusätzliche Aktivität sorgen.
Laut Zoo sind spezielle Hitzemaßnahmen in der Regel nicht nötig, da die Anlagen so gestaltet sind, dass die Tiere jederzeit zwischen Innen- und Außenbereichen wechseln können. Kleine Anpassungen gibt es dennoch: Pflege- und Versorgungsarbeiten werden häufig in die frühen Morgenstunden verlegt, um die Tiere während der größten Hitze möglichst wenig zu belasten.
Auch für die Besucherinnen und Besucher bleibt der reguläre Ablauf weitgehend bestehen. Tierfütterungen und kommentierte Programme finden weiterhin statt, kurzfristige Änderungen werden über die bekannten Informationskanäle des Zoos kommuniziert.
Foto: Die Gürtelvaris lieben eingefrorene Leckereien. (Foto: Petra Medan / Zoo Heidelberg)
















