L 723 bei Wiesloch: Baugrunduntersuchungen für den geplanten 4-spurigen Ausbau
Das Regierungspräsidium Karlsruhe plant den vierstreifigen Ausbau der L 723 zwischen der Autobahnanschlussstelle Wiesloch/Rauenberg und dem Knotenpunkt Wieslocher Straße. Die Maßnahme befindet sich derzeit in der Entwurfsplanung und ist im Maßnahmenplan des Landes verankert.
Zur Vervollständigung der Planungsunterlagen werden Baugrunduntersuchungen entlang der geplanten Trasse durchgeführt. Diese erfolgen zwischen der AS Wiesloch/Rauenberg im Osten und der Wieslocher Straße im Westen. Für die Untersuchungen ist es notwendig, Grundstücke zu betreten sowie land- und forstwirtschaftliche Wege zu befahren. Die Eingriffe werden auf das notwendige Minimum beschränkt.
Die Bohrungen sind für den Zeitraum Anfang April bis Mitte Mai 2026 vorgesehen. Pro Bohrpunkt ist in der Regel ein Arbeitstag ausreichend. Die Bohrungen erfolgen bis zu einer Tiefe von zwei bis sechs Metern, bei Bauwerken bis zu zwölf Metern. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Bohrlöcher fachgerecht verschlossen und der ursprüngliche Zustand der Flächen wiederhergestellt.
Die Durchführung der Vorarbeiten erfolgt auf Grundlage von § 36a Straßengesetz Baden-Württemberg (StrG BW). Sollte es trotz sorgsamen Vorgehens zu Flurschäden kommen, werden diese entschädigt.
Weitere Informationen zur Maßnahme sowie zu den Bohrpunkten finden Sie unter: L 723 Wiesloch – Baugrunduntersuchung.













