Demokratie- und Medienbildung im Fokus: Kultusministerin Theresa Schopper zu Gast in Walldorf
Bei der Dialogveranstaltung zur Demokratie- und Medienbildung in Walldorf stand die Frage im Mittelpunkt, wie Schulen junge Menschen besser auf die Herausforderungen einer digitalen und zunehmend polarisierten Öffentlichkeit vorbereiten können. Kultusministerin Theresa Schopper war zu Gast im Begegnungsraum Mittendrin, eingeladen von Landtagskandidat Yannick Veits.
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Schulen sowie Eltern- und Schülerschaft diskutierten über konkrete Ansätze zur Stärkung demokratischer Kompetenzen im Schulalltag. Veits betonte zu Beginn: „Medienkompetenz ist Demokratiekompetenz.“ Gerade der Umgang mit sozialen Medien, Künstlicher Intelligenz und Desinformation mache die Schule zu einem zentralen Ort für die Vermittlung demokratischer Fähigkeiten.
In kurzen Impulsstatements schilderten Expertinnen und Experten ihre Perspektiven auf die aktuellen Herausforderungen. Der Referent für politische Bildung, Maximilian Himberger, ordnete die Bedeutung politischer Bildung wissenschaftlich ein. Das Start-up Articlett präsentierte praxisnahe Ansätze für den sinnvollen Einsatz von KI-Anwendungen im Unterricht. Ergänzt wurde die Runde durch Beiträge von Eltern- und Schülervertreterinnen und -vertretern, die ihre Erfahrungen aus dem Schulalltag teilten.
In der anschließenden moderierten Diskussion stand insbesondere die Frage im Vordergrund, wie Politik und Schulen gemeinsam auf Herausforderungen wie Fake News, digitale Desinformation und den Einsatz von KI reagieren können. Ministerin Schopper betonte die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Schulen, Bildungsverwaltung und gesellschaftlichen Akteuren. Demokratie- und Medienbildung müsse langfristig gestärkt und stärker im schulischen Alltag verankert werden.
Die Veranstaltung verdeutlichte zugleich Veits’ Ansatz für den Wahlkreis Wiesloch: Praxis, Wissenschaft, politische Entscheidungsträger sowie Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte in einen strukturierten Austausch bringen, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Foto: Philip Weiß




















