Ausstellung in der ehemaligen Synagoge und Alten Apotheke
Am Freitag, 6. März, findet um 19 Uhr in der ehemaligen Synagoge die Vernissage zur Ausstellung „Peter Ackermann – Wege in die Abstraktion“ statt, die von der städtischen Kunstbeauftragten Dr. Kristina Hoge zusammengestellt wurde. Sie wird nach der Begrüßung durch Bürgermeister Matthias Renschler die Einführung in die Ausstellung übernehmen. Für die musikalische Umrahmung sorgt Walter-Michael Vollhardt mit dem Cello.
Die Ausstellung richtet den Fokus auf die Seh- und Kompositionsweisen des Künstlers, der an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin studierte, lange als Professor an der Karlsruher Kunstakademie lehrte und als ein wichtiger Grafiker und Vertreter eines phantastischen Realismus gilt. In der intensiven, über Jahre hinweg in verschiedenen Medien geführten Auseinandersetzung mit diesen beiden Themenkomplexen führt der Weg des Künstlers schlussendlich in die Abstraktion.
Im Versuch, diesen Weg sichtbar zu machen, hat die Kunstbeauftragte für die Ausstellung in der ehemaligen Synagoge aus dem Werkkomplex, den die Stadt Walldorf aus dem Nachlass des Künstlers als Schenkung von dessen Witwe erhielt, relevante Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Aquarell und Grafik ausgewählt.
Parallel hierzu konzentriert sich die Präsentation in der Alten Apotheke auf die für die Bildsprache des Künstlers so charakteristischen grafischen Arbeiten, so dass in der Gesamtschau beider Ausstellungsteile ein tiefes Eintauchen und Entdecken des Ackermannschen Bildkosmos zwischen Architektur, Landschaft und Abstraktion möglich wird.
In der Alten Apotheke findet zeitgleich eine Verkaufsausstellung mit Grafiken von Peter Ackermann statt.
Text: Stadt Walldorf
Foto: BBinz




















