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Dietmar Hopp Stiftung bringt Bildung in Bewegung

23. Februar 2026 | > Walldorf, Allgemeines, Das Neueste

Dietmar Hopp

Dietmar Hopp Stiftung: Bildung durch Bewegung

Unter dem Motto „Bildung durch Bewegung“ hat die Dietmar Hopp Stiftung einen neuen Förderschwerpunkt vorgestellt. Am 23. Februar 2026 erläuterten Vertreterinnen der Stiftung in Mannheim im Beisein der baden-württembergischen Kultusministerin Theresa Schopper, wie Bildungseinrichtungen in der Metropolregion Rhein-Neckar künftig noch stärker dabei unterstützt werden sollen, Kinder und Jugendliche in Bewegung zu bringen.

Stiftungsleiterin Heike Bauer betonte: „Es ist bekannt, dass Kinder im Alltag zu wenig aktiv sind. Vor allem in der Schule verbringen sie zu viel Zeit sitzend, und selbst zusätzliche Sportstunden gleichen dies nicht aus.“ Ziel der Stiftung ist es daher, Bewegung als festen Bestandteil in den Lernprozess zu integrieren. Künftig sollen bewegungsfördernde Schulhöfe mit einer bewegungsfreundlichen Unterrichtsgestaltung kombiniert werden. Hierfür stellt die Dietmar Hopp Stiftung in den kommenden Jahren bis zu 30 Millionen Euro bereit.

Uta Mielisch, zuständige Referentin der Stiftung, ergänzte: „Uns geht es um weit mehr als Geräte auf Schulhöfen. Wir fördern Schulen, die Bewegung bereits im Unterricht und Schulalltag verankert haben, und unterstützen sie beim Aufbau geeigneter Konzepte.“ Dabei liegt der Fokus explizit auf Bewegung im Schulalltag und nicht auf regulärem Sportunterricht.

Antragsberechtigt sind Grund- und weiterführende Schulen sowie Förderschulen und SBBZs aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Bewerberinnen und Bewerber sollen darlegen, wie sie bereits Bewegungselemente in den Schulalltag integriert haben oder dies planen. Ziel ist eine langfristige Verbesserung der täglichen Bewegungsaktivität von Kindern und Jugendlichen.

Die Stiftung arbeitet dabei unter anderem mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zusammen, um bewegungsfördernde Konzepte bereits in der Lehrerausbildung zu verankern. Prof. Dr. Jens Bucksch, Geschäftsführer der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften, unterstrich die Bedeutung: „Studien zeigen, dass bewegungsaktivierender Unterricht die kognitive und mentale Leistungsfähigkeit steigert. Schülerinnen und Schüler sind wacher, konzentrierter und weniger abgelenkt. Klassisches, rein kognitives Lernen ohne Einbezug des Körpers muss durch bewegungsförderliche Ansätze ergänzt werden.“

Die Initiative soll langfristig dazu beitragen, den Anteil sitzender Zeit im Schulalltag zu reduzieren und Bewegung als integralen Bestandteil von Bildung zu etablieren.

Foto: Dietmar Hopp Stiftung gGmbH

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