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Novavida GmbH will mentale Gesundheit und Wohlbefinden verbessern

23. Januar 2026 | > Walldorf, Allgemeines, Das Neueste, Gewerbe, Politik

Bürgermeister Matthias Renschler (re.) und Sandra Seitz (li.) von der städtischen Wirtschaftsförderung überbringen Martin und Kerstin Fiala die Glückwünsche zum Start der Novavida GmbH.

 

„Wie Eisbaden ohne zu frieren“

„Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg“, sagt Walldorfs Bürgermeister Matthias Renschler. Gemeinsam mit Sandra Seitz (Wirtschaftsförderung) besucht er die offizielle Neueröffnung der Novavida GmbH, zu der Geschäftsführer Martin Fiala in den frisch renovierten Räumen in der Otto-Hahn-Straße 3a zahlreiche Gäste willkommen heißt. Fiala dankt in einer kurzen Ansprache allen, die ihn mit Rat und Tat unterstützt haben, ganz besonders seiner Frau Kerstin.

Fiala will sich mit Novavida, frei übersetzt „neues Leben“, der Verbesserung der mentalen Gesundheit und des Wohlbefindens seiner Kunden widmen. Dabei setzt er mit dem Avacura-System auf eine sogenannte Biohacking-Technologie: Das Gerät gibt kontrollierte Kälte- und Wärmereize über die Handflächen ab. Die Anwendung soll das vegetative Nervensystem aktivieren, die Zellregeneration fördern und die Herzratenvariabilität steigern.

Fiala, der früher in der Medizintechnik gearbeitet hat und zuletzt als IT-Berater tätig war, beschäftigt sich nach eigenen Worten seit einiger Zeit mit Kälteanwendungen und hat sich mit wissenschaftlichen Untersuchungen dazu auseinandergesetzt. Seit er aufs sogenannte „palm cooling“ gestoßen sei – eine Technik, die durch das schnelle Abkühlen der Handflächen die Körperkerntemperatur senken, die Ermüdung verzögern und die sportliche Leistungsfähigkeit steigern soll – suche er nach Möglichkeiten, „was ich erlebt habe, an andere weiterzugeben“.

Genau das habe er mit dem Avacura-System gefunden: „Ich merke immer noch bei jeder Anwendung positive Effekte“, sagt Fiala. Dafür steckt man in einer 15- bis 25-minütigen Anwendung die Hände ins Gerät, das durch automatisierte, kontrollierte Kälte- oder Wärmereize, kombiniert mit Unterdruck, das vegetative Nervensystem modulieren, die Durchblutung fördern und die Herzratenvariabilität verbessern soll – was beispielsweise Stress reduzieren, die Regeneration anregen und die Leistungsfähigkeit steigern könne. „Das kann die Effekte des Eisbadens haben, ohne dabei zu frieren“, wählt Fiala ein anschauliches Bild. Dafür werden nach seinen Worten vorab nach einer Herzratenvariabilität-Messung die individuellen Parameter festgelegt, die Protokolle werden laut Fiala in Kooperation mit einem Mediziner entwickelt.

 

Text und Foto: Stadt Walldorf

 

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