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Hamsterkäufe im Supermarkt – Geht es nun schon wieder los?

19. Oktober 2020 | > Walldorf, > Wiesloch, Das Neueste, Leitartikel, Uncategorized

Leere Regale auch in Wiesloch, muss das sein?

Sie sind im Gedächtnis geblieben: die Hamsterkäufe. Rückblickend sorgen sie für Kopfschütteln. Nachdem die Corona-Zahlen wieder anstiegen und die Politik mit strengeren Kontaktbeschränkungen, Hygienemaßnahmen und Sperrstunden reagiert, ist die Befürchtung, dass wieder viele Menschen besorgt um die Versorgungslage sind. Mit der Befürchtung, in einem bevorstehenden Lockdown nicht mehr einkaufen gehen zu können, kaufen diese wieder bereits große Mengen Waren ein.

Das Phänomen Toilettenpapier – Sind Hamsterkäufe denn wirklich nötig?

Einer der Dauerbrenner ist zum Beispiel das Toilettenpapier. Dieses droht wieder in Massen gekauft und gehortet zu werden. Doch woher kommt dieser Trend? Dies ist einfach zu erklären. Die meisten Menschen verrichten ihr „großes Geschäft“ während der Arbeitszeit im Büro und verbrauchen dort das begehrte Papier. Durch einen Lockdown sind diese jedoch gezwungen, zu Hause zu bleiben. Doch hier ist verständlicherweise nicht genügend vorrätig. Die natürliche Folge ist, dass dieser Mehrbedarf im Handel zu kurzfristigen Lieferengpässen führt. Die leeren Regale wiederum lassen den Eindruck entstehen, dass nicht genügend Lagerbestände vorhanden sind und die Spirale der Hamsterkäufe beginnt. Der Handel jedoch versicherte bereits während der ersten Coronawelle, das Lieferengpässe nicht zu erwarten sind und die Hersteller genügend Produktionskapazitäten besitzen. Daher unser Rat: Haben Sie etwas Geduld und vertrauen Sie in unsere Wirtschaft.

Nicht nur Hygieneartikel werden bei Hamsterkäufen regelrecht zur Rarität:


Corona ist kein Katastrophenfall!

Die Sorge über die Coronakrise und deren Auswirkung löst bei vielen Menschen einen Überlebensinstinkt aus und diese beginnen mit Hamsterkäufen. Dabei richten sich viele Deutsche nach der Checkliste des Bundesamtes für Katastrophenschutz. ABER! Von einer Katastrophe kann überhaupt nicht die Rede sein – es besteht daher kein Grund, sich mit Vorräten einzudecken.

Bei einem Katastrophenfall ist vorausgesetzt, dass weder Kommunikation noch Strom und Wasser zu Verfügung steht. All das trifft momentan in keinster Weise zu. Selbst wer jetzt 14 Tage wegen Quarantäne zu Hause bleiben muss, kann von Freunden, Verwandten und Hilfsorganisationen jederzeit geholfen werden.

In vielen Lebensmittelgeschäften in Wiesloch leeren sich bereits die Regale. Egal ob Kaffee, Nudeln, Küchenrollen oder Konserven. Die Knappheit spitzt sich zu und sorgt für Kopfschütteln.

Bleiben Sie gesund, halten Sie Abstand, tragen Sie Ihre Alltagsmasken,
ihr Marvin Riess

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