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Demenzfreundliche Stadt

14. April 2013 | Gesellschaft, Photo Gallery

(usk) Wiesloch hat sich auf den Weg gemacht, eine demenzfreundliche Stadt zu werden und zu sein. Dazu gehört das Bewusstsein, dass der demografische Wandel – unsere gemeinsame Herausforderung ist.

Im Sommer 2012 haben Mitarbeiter des Gerontopsychiatrische Zentrum des PZN in Wiesloch eine Initiative gegründet, die dazu beitragen will, die Wieslocher Bevölkerung zu sensibilisieren, Demente als Mitbürger würdig zu integrieren.  Unter dem Kürzel DeKoWie (= Demenzfreundliche Kommune Wiesloch) präsentiert sich der Arbeitskreis der Öffentlichkeit. Zu dieser Initiative gehören nun „Fachleute“, die beruflich mit Dementen umgehen, Vertreter unterschiedlicher Bürgerinitiativen und „normale“ Bürgerinnen und Bürger, die wissen, dass Demenz ein zunehmend wahrzunehmender Teil unseres Alltages wird und sich darauf einstellen wollen.  Dieses Interesse können wir vielleicht besser miteinander entwickeln.

Nehmen Sie an unserer Initiative teil und helfen Sie, unsere Stadt weiter zu entwickeln.

Auszug aus der Website des Zentrums:
„Nahezu jeder zehnte Deutsche jenseits der 65 Jahre erkrankt an Demenz. Die Alterskrankheit Nummer 1 ist eine Herausforderung, für die unsere Gesellschaft in vielerlei Hinsicht Lösungen entwickeln muss. Eine vorurteilsfreie und verständnisvolle Auseinandersetzung mit der Erkrankung Demenz und den betroffenen Menschen sind wichtige Voraussetzungen für eine sozial tragfähige Zukunftsperspektive unserer alternden Gesellschaft.“

Es ist davon auszugehen, dass bisher bei über der Hälfte aller Senioren (älter als 65 Jahre) im allgemeinärztlichen Patientengut mit vorhandener Demenz nie eine solche Diagnose gestellt wurde. Demenzerkrankten Menschen kann geholfen werden! Wichtig ist dabei Umfeld, das Geborgenheit und Sicherheit gibt und gleichzeitig das Erhalten von Beziehungen fördert.

Wir wollen niemanden ausgrenzen, der sich anders verhält als die Norm. Wir wollen die Augen auf die Menschen neben uns richten, um zu sehen, wo wir unterstützen können ohne überheblich zu wirken. Wir wollen miteinander reden, nicht übereinander und vor allem: wir wollen den Anderen achten, wie wir selbst geachtet werden wollen.

Dazu bieten wir Berufsgruppen, die täglich mit Alten Kontakt haben aber auch Leitern von Freizeit Einrichtungen Informationen und die Möglichkeit zur Diskussion an.

Unterstützen Sie uns durch Ihre Mitarbeit.

Machen Sie den 1. Schritt. Nehmen Sie mit einem Vertreter der Initiative Kontakt auf: [email protected].; Tel.: 06222 55-2050

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