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Generationenbrücke eröffnete Kontaktbüro

18. Dezember 2012 | > Walldorf, Das Neueste, Gesellschaft

Die Mitglieder des Generationenbrücke e. V. freuen sich mit Bürgermeisterin Christiane Staab, Doris Schuppe (Stadt Walldorf) sowie den Vorsitzenden der Generationenbrücke, Roland Portner (stehend, rechts) und Wolfgang Wallowy (stehend, 3. v. re.) über die Eröffnung des Kontaktbüros

(zg) „Es ist eine großartige Erfahrung zu sehen, wieviele Menschen hier in Walldorf dazu bereit sind, Anderen zu helfen“, erklärte Bürgermeisterin Christiane Staab vor kurzem bei der offiziellen Eröffnung des Kontaktbüros des Vereins Generationenbrücke.

In der Scheune Hillesheim, dem Walldorfer „Haus der Vereine“, bieten die Mitglieder der Generationenbrücke jeweils mittwochs von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 17 bis 19 Uhr Sprechstunden an. Sowohl Menschen, die gerne als Unterstützer mitmachen wollen als auch Menschen, die Unterstützung brauchen, können sich an das Büro wenden.

Wie Roland Portner, der Erste Vorsitzende der Generationenbrücke, erläuterte, sei der Verein auch außerhalb dieser Sprechzeiten über die Rufnummer 81 90 03, an die ein Anrufbeantworter angeschlossen ist, jederzeit erreichbar. Wie er weiter ausführte habe es sich die Generationenbrücke zur Aufgabe gemacht, Menschen jeden Alters, die Zeit haben und diese sinnvoll nutzen möchten, mit Menschen zusammenzubringen, die im Alltag zeitweise Unterstützung brauchen. Wer die Dienste der Generationenbrücke in Anspruch nimmt, muss Mitglied des Vereins werden und zahlt den Jahresbeitrag von 24 Euro sowie einen moderaten Betrag für die geleisteten Dienste. Diejenigen, die als Unterstützer aktiv sind, erhalten wiederum einen Aufwandsentschädigung. Roland Portner dankte Stadtrat Klaus Winnes, der mit seiner Privatinitiative für hilfsbedürftige Menschen „Ideengeber“ gewesen sei sowie der Stadt Walldorf für die tatkräftige Unterstützung der Initiative. Man müsse nun Erfahrungen sammeln, meinte Portner. Bürgermeisterin Christiane Staab lobte das bürgerschaftliche Engagement und die geplanten Angebote des Vereins sehr. Vor allem für Ältere, deren Anspruchsdenken nicht sehr ausgeprägt sei, sei dies sehr wichtig und sie bat auch darum, gut hinzusehen, um diesen Menschen die Unterstützung nahezubringen. „Ich wünschen Ihnen einen langen Atem“, meinte sie. Sie wies auch noch darauf hin, dass die Generationenbrücke die Schulung für Demenzbegleiter übernehmen werde.

Quelle: Stadt Walldorf

Foto: H & B Pressebild Pfeifer

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