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Der Walldorfer Gesangverein Eintracht Germania feierte sein 150jähriges Jubiläum mit einem großen Konzert am 26. Juli in der Astoria-Halle.
Das Motto des Abends war „150 Jahre … und kein bisschen heiser!!!“

(bb) Die zahlreichen Gäste in der voll besetzten Astoria-Halle konnten sich von der ungebrochenen Sangesfreude des Vereins und ihrer musikalischen Begleiter an diesem frühen Abend überzeugen.
Die Gesamtkonzeption des Programms lag bei Joachim Berenbold, der auch der Leiter des Chores ist. Als Conferencier führte Willi Fritsch durch den abwechslungsreichen Abend.
Der Gesamtchor der Eintracht Germania begann das Programm mit einem bunten Reigen bekannter Lieder, bevor dann jeweils der Männerchor und der Frauenchor einzeln sangen. Die Lieder „Über sieben Brücken musst du geh’n“ und „Rivers of Babylon“ sang dann wieder der Gesamtchor.
Danach erzählte Gustl Riemensperger, bekannt aus dem Theaterkeller und „forum84“, eine lustige Geschichte aus Walldorf. „Die große kurpfälzische Liebeserklärung“ wurde natürlich auf kurpfälzisch vorgetragen und begeisterte das Publikum.
Als erster musikalischer Jubiläumsgast trat die 18-köpfige Big Band „Swing Company Heidelberg“ unter der Leitung von Horst Hölscher auf.
Die „Flash Dancers“ der KG Astoria Störche verabschiedeten die Besucher mit ihrer „Party in the USA“ in die Pause.
Der Heidelberger Jazzchor, der ebenfalls von Joachim Berenbold geleitet wird, begann den zweiten Teil des Konzerts mit dem deutschen Volkslied „O Täler weit“ in einem modernen, jazzigen Arrangement, das so sicher nicht oft zu hören ist. Mit weiteren Jazz- und Swingliedern unterhielt dann der Heidelberger Jazzchor zusammen mit der „Swing Company Heidelberg“, u. a. mit den bekannten Liedern „Moonlight Serenade“ und „In the Mood“.
Arnim Töpel als weiterer Jubiläumsgast verriet den Gästen, dass er Mitglied der Eintracht Germania ist, „allerdings nur passiv“. Er hatte sogar seinen ersten öffentlichen Auftritt bei der Eintracht „als kloona Bu“; sein erstes Honorar waren „Weihnachtsgutsel“. Arnim Töpel erzählte z. B. vom Navigationssystem auf kurpfälzisch und sang im Dialekt u. a. sein Liebeslied „Ei laaf juh, ju laaf mi, laafe ma zsamme, wo laafe ma hi“, alles sehr zur Freude des Publikums.
Der Gesamtchor der Eintracht Germania beschloss das Programm mit „Walk together Children“ und „Halleluja“ sowie dem bekannten Lied von ABBA „Danke für die Lieder“ (Thank you for the music).
Als Solistinnen bei diesem Konzert traten die Sängerinnen Barbara Ditton-Hölscher  von der „Swing Company Heidelberg“ und Annegret Feldmann-Ihrig vom Heidelberger Jazzchor auf. Für die Tontechnik war Hubert Schramm zuständig.
Statt der Begrüßungsworte, die sie wegen ihrer entschuldigten Verspätung nicht sagen konnte, bedankte sich Frau Bürgermeisterin Staab zum Schluss für diese tolle Veranstaltung und meinte, dass normalerweise die Gäste Geschenke bringen, aber die Eintracht Germania hätte ihre Gäste mit diesem schönen Konzert beschenkt.
Zum Abschluss richtete Karl Bruckner, Sangesbruder der Eintracht Germania, Dankesworte an die ca. 120 Mitwirkenden und an Joachim Berenbold für die Gestaltung des Plakates und die Gesamtkonzeption.

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Er appellierte nachdrücklich an das Publikum, das der Chor dringend Nachwuchs brauche, denn er bestehe insgesamt nur aus 33 Sängerinnen und Sängern (20 Frauen und 13 Männer).

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Fotos: BBinz

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