1899 Hoffenheim dominierte den U17-EWR-Metropolcup

Worms (sim/zg). Der sechste Wettbewerb um den U17-EWR-Metropolcup wurde erneut in den BIZ-Hallen der Nibelungenstadt Worms durchgeführt. Am Start waren insgesamt acht Mannschaften in zwei Vierergruppen. Der Endrunde vorgeschaltet, war ein Qualifikationsturnier, aus dem der SV Sandhausen, Ludwigshafener SC, FSV Offenbach und FC 07 Bensheim als Sieger hervorgingen. Gewonnen wurde der EWR-Metropolcup von dem Bundesligateam 1899 Hoffenheim, das im Endspiel Ligakonkurrent SV Waldhof Mannheim knapp mit 2:1 bezwingen konnte. Titelverteidiger JFV Ganerb (mit dem FV Dudenhofen) belegte dieses Mal nur den letzten Platz in der Gruppe und spielte keine Rolle.

Mit dem Hoffenheimer Nachwuchs kam sicherlich die beste Truppe zum Turniersieg. Aber auch zwei Einzelspieler ragten in der homogenen Mannschaft heraus. Nadiem Amini wurde von allen Trainern zum besten Spieler gewählt und mit zwölf Treffern erhielt er zudem die Torjägerkanone. Bester Torhüter wurde sein Vereinskollege Denis Deter.

Bereits bei den Begegnungen der Gruppe eins gab 1899 Hoffenheim den Ton an und man merkte sehr schnell, dass der Weg zum Turniersieg nur über diese Mannschaft gehen wird. Die drei Auftritte gegen SV Sandhausen (4:1) und Ludwigshafener SC (5:2) und JFV Ganerb (7:0) wurden souverän gewonnen. In der letzten Gruppenpartie zwischen Ludwigshafener SC und SV Sandhausen ging es um den Halbfinaleinzug hinter 1899 Hoffenheim, nach dem beide Teams den JFV Ganerb bezwingen konnte. Torreich ging es zu und Ludwigshafen behielt mit 6:3 die Oberhand. Die Ergebnisse: 1899 Hoffenheim – SV Sandhausen 4:1, JFV Ganerb (Dudenhofen) – Ludwigshafener SC 0:4, SV Sandhausen – JFV Ganerb (Dudenhofen) 5:1, Ludwigshafener SC – 1899 Hoffenheim 2:5, 1899 Hoffenheim – JFV Ganerb (Dudenhofen) 7:0, Ludwigshafener SC – SV Sandhausen 6:3.

Endstand: 1. 1899 Hoffenheim 16:3 Tore/9 Punkte, 2. Ludwigshafener SC 12:8/6, 3. SV Sandhausen 9:11/3, 4. JFV Ganerb 1:16/0.

Wesentlich ausgeglichener ging es in der Gruppe II zu, wo die beiden Halbfinalisten SV Waldhof Mannheim und FSV Offenbach jeweils eine Niederlage einstecken mussten. Die „Waldhof-Buben“ verloren gegen den Qualifikanten FSV Offenbach und die Pfälzer wiederum zogen gegen den Oberligisten FCA Walldorf den Kürzeren. Da der FCA Walldorf wiederum gegen Waldhof verlor und gegen Schlusslicht FC 07 Bensheim über ein 4:4 nicht hinauskam, blieb lediglich der dritte Gruppenplatz übrig. Die Ergebnisse: SV Waldhof Mannheim – FC 07 Bensheim 4:0, FCA Walldorf – FSV Offenbach 2:1, FC 07 Bensheim – FCA Walldorf 4:4, FSV Offenbach – SV Waldhof Mannheim 4:3, SV Waldhof Mannheim – FCA Walldorf 2:1, FSV Offenbach – FC 07 Bensheim 4:1.

Endstand: 1. SV Waldhof Mannheim 9:5 Tore/6 Punkte, 2. FSV Offenbach 9:6/6, 3. FCA Walldorf 7:7/4, 4. FC 07 Bensheim 5:12/1.

Bei der ersten Vorschlussrundenbegegnung behielt der SV Waldhof Mannheim nach dramatischem Verlauf mit 2:0 gegen den Ludwigshafener SC die Oberhand und noch spannender ging es in der Partie 1899 Hoffenheim – FSV Offenbach zu, die erst in der Verlängerung entschieden wurde. Nach regulärer Spielzeit stand es 3:3, wobei die Treffer immer abwechslungsweise fielen und erst beim „Nachsitzen“ konnte sich Hoffenheim dann doch noch souverän mit 6:3 durchsetzen.

Der fünfte Platz, den der SV Sandhausen belegte, wurde im Neunmeterschießen ausgespielt. Gegen Ligakonkurrent gab es ein 4:2, wobei der SV- Keeper zwei Strafstöße parieren konnte. Verdient mit 4:2 hat sich der Ludwigshafener SC im „kleinen“ Finale gegen FSV Offenbach durchgesetzt. Hartumkämpft war das Endspiel, wo sich 1899 Hoffenheim letztendlich gegen den SV Waldhof Mannheim knapp, aber verdient mit 2:1 behaupten konnte. Ein spannender Turniertag in den BIZ-Hallen ging zu Ende.

Halbfinale: Ludwigshafener SC – SV Waldhof Mannheim 0:2, 1899 Hoffenheim – FSV Offenbach 6:3 nach Verlängerung.

Um Platz fünf: SV Sandhausen – FCA Walldorf 4:2, um Platz drei FSV Offenbach – Ludwigshafener SC 2:4 und Finale SV Waldhof Mannheim – 1899 Hoffenheim 1:2.

Die Siegerehrung wurde von Gerhard Schäfer von der Metrolpol-Region, dem DFB-Vizepräsidenten Dr. Drewitz, von mehreren Sponsoren und von Regis Dorn vom Zweitligisten SV Sandhausen, der derzeit noch an einem Kreuzbandriss laboriert, vorgenommen.

Veröffentlicht am 22. Januar 2013, 20:00
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