7. Gemeinsames Unternehmertreffen Wiesloch-Walldorf beim Gastgeber REWE

Am Montag, 21. September, fand zum nunmehr 7. Mal ein gemeinsames Unternehmertreffen des Doppelzentrums Wiesloch-Walldorf statt.
(bb) In diesem Jahr war das REWE-Zentrallager in Wiesloch der Treffpunkt für alle interessierten Gewerbetreibenden beider Städte.
Nach der Begrüßung durch den Leiter Vollsortiment Region Südwest der Firma REWE, Herrn Hanno Rieger, begrüßten auch Herr Oberbürgermeister Franz Schaidhammer aus Wiesloch und Frau Bürgermeisterin Christiane Staab aus Walldorf die zahlreichen Gäste sehr herzlich. Von den Stadtverwaltungen anwesend waren auch Herr Bürgermeister Ludwig Sauer (Wiesloch) sowie die für die Wirtschaftsförderung zuständigen Mitarbeiter Cornelia Schneider (Wiesloch) und Marc Massoth (Walldorf).
Herr OB Schaidhammer ging kurz u. a. auf das Projekt des Rhein-Neckar-Kreises und der IHK „Lernfabrik 4.0“ ein und wies auf die in Wiesloch anstehende Oberbürgermeisterwahl hin.
Frau Bürgermeisterin Staab freute sich über die bereits bestehenden Kooperationen der Unternehmen vor Ort. Sie informierte, dass sich Walldorf als „Fair Trade Town“ bewerbe, d. h., dass Vereine und Institutionen etc. bei Veranstaltungen, aber auch natürlich alle Bürgerinnen und Bürger, fair gehandelte Produkte verwenden sollten, um die Bedingungen in den Erzeugerländern zu verbessern.
Danach sprach Herr Studiendirektor Klaus Heeger von der Hubert-Sternberg-Schule über das bereits an dieser Schule laufende Projekt „Lernfabrik 4.0“. Es gibt bereits einen „Showroom“, in dem die jungen Menschen als Fachkräftenachwuchs bestens ausgebildet werden. Unterstützt wird dieses Projekt vom Wirtschaftsministerium mit 400.000 €, vom Träger Rhein-Neckar-Kreis mit 500.000 € und für die restlichen 100.000 € werden gewerbliche Unterstützer aus der Region gesucht. Den Unternehmen steht dieses Labor auch für praxisorientierte Fort- und Weiterbildung oder zu Demonstrationszwecken offen.
Frau Annelie Weiske vom Bund der Selbstständigen, Kreisverband Rhein-Neckar“, stellte die Initiative „Meine Zukunft: Chefin im Handwerk“ vor. Hierzu gibt es ab Freitag, 25. September, 11 Uhr, eine „Roadshow“ im Luxor Filmpalast Wiesloch-Walldorf  (bis zum 10.10. täglich ab 14:30 Uhr zu besichtigen). Dies ist ein Projekt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und porträtiert sechs Handwerks-Chefinnen aus unterschiedlichen Gewerken in Bild und Ton.
Herr Bürgermeister Sauer sprach über die Integration von Ausländern auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.
Danach stellte der Gastgeber Hanno Rieger den Unternehmern die Firma REWE vor. Wer weiß eigentlich, das REWE „REvisionsverband der WEstkaufgenossenschaften“ bedeutet und bereits 1927 von selbstständigen Kaufleuten gegründet wurde?
Hanno Rieger gab einen umfassenden Überblick über REWE und ihre vielen verschiedenen Tochterfirmen. „Pro Planet“ ist ein Siegel von REWE und bezeichnet nachhaltighergestellte Produkte. Für die regionalen Produkte finden die Kunden in jedem REWE-Laden Extra-Regale, ebenso veranstaltet REWE Regionalitätstage. REWE ist sozial engagiert, z. B. für die Mitarbeiter im Hinblick auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie; REWE spendet für die bundesweit agierenden Tafeln, sie unterstützt Sportvereine in der Region und fördert die Toleranz gegenüber Ausländern. Dies hat der 1. FC Köln (Hauptsitz von REWE) bewiesen, indem er an einem Spieltag statt mit dem Sponsor-Logo REWE auf dem Trikot mit „Toleranz“ aufgelaufen ist. Die Mitarbeiter von REWE kommen aus über 100 Nationen. Ganz aktuell setzt sich REWE Wiesloch verstärkt für die Flüchtlinge ein. Sie bietet bezahlte Praktikumsplätze an und führt im Betrieb Sprachkurse durch.
Zum Schluss hatte zum Thema Flüchtlinge noch Brigitta Liebstückel vom Netzwerk Asyl Wiesloch das Wort. Sie erzählte von den vielen verschiedenen Aktionen des Netzwerks mit ca. 240 ehrenamtlichen Mitarbeitern, die für die ca. 400 Flüchtlinge in Wiesloch da sind.
Bei der Bewältigung der täglichen Probleme sind viele Hürden zu überwinden, u. a. bemüht sich das Netzwerk um Praktikantenplätze und eine anschließende Ausbildungsstelle für die jungen Flüchtlinge. Die Unternehmer, die solche Plätze zu vergeben haben, konnten sich in eine ausliegende Liste eintragen.
Nach diesen informativen Vorträgen und Reden klang der Abend bei einem Kalten Büfett, erfrischenden Getränken und interessanten Gesprächen zwischen Gewerbetreibenden diesseits und jenseits der Bahnlinie aus.

Text und Fotos: BBinz

Veröffentlicht am 25. September 2015, 09:00
Kurz-URL: http://www.wiwa-lokal.de/?p=135170 

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