Wiesloch: Industrieschornstein der Wellpappe erfolgreich gesprengt

Industrieschornstein der ehemaligen Wellpappe erfolgreich gesprengt – Das endgültige Ende einer Ära in Wiesloch. Und ein Neubeginn zugleich!

(rp) Wiesloch, 14.02.2020 – Das letzte Industriegebiet ist nun Geschichte. Nichts erinnert mehr an die industrielle Produktion von Wellpappe. Der Begriff „Wellpappe“ verschwindet aus dem Stadtbild – ein Wahrzeichen ist gefallen…

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Zufriedenheit bei allen Beteiligten, planmäßiger Verlauf

Das Bebauungsplanverfahren „Ehemalige Wellpappe / Quartier am Bach“ muss noch in Angriff genommen werden und notwendige Weichen gestellt werden.  Für den Oberbürgermeister Dirk Elkemann ist es eine Freude an einem solchen spannenden Projekt beteiligt zu sein. Und für eine Stadt wie Wiesloch eine Chance eine solche Umwandlung von Industriefläche in ein Wohngebiet zu schaffen.

„Selten hat eine Stadt die Chance ein solch großes bereits Flächen-versiegeltes Gelände zum Bebauen zu erhalten“ so Elkemann.

Eduard Reisch, Torsten Diez, OB Elkemann

Eduard Reisch, Torsten Diez, OB Elkemann

Eduard Reisch (Geschäftsführer der Reisch Sprengtechnik GmbH) und Torsten Diez (Geschäftsführer der ECKERT Erdbau und Industrieabbruch GmbH) zeigten sich über die gemeinsame Zusammenarbeit sehr zufrieden.

Lediglich 1,5 Kilogramm Sprengstoff kamen zum Einsatz bei der kontrollierten Sprengung des Industrieschornsteins der ehemaligen Holfelder Werke, auch bekannt als Wellpappe Wiesloch.

Verteilt auf 38 Sprenglöcher führte die Explosion dazu das der bis zu schätzungsweise 300 Tonnen schwere Schornstein bestehend aus Backstein in Bewegung geriet, um kontrolliert in die vorgesehene Richtung zu fallen.

Siehe auch Vorbericht zu den Vorbereitungen: Sprengung des Industrie-Schornsteins

 

Ein letztes Mal, während dem freien Fall, bläst nochmal Rauch aus dem Kamin.

Jetzt bleibt nur noch die Erinnerung neben Fotos und den Geschichten und Erzählungen. „Waasch noch?“ 

Die Firma ECKERT wird nun bis voraussichtlich Anfang April den Rest der Abrissarbeiten zu Ende führen. Die Industriehallen sind bis auf einen kleinen Rest beseitigt, es bleibt noch die Entfernung des Bodenbelages. Ein Teil wurde bereits ausgehoben.

Torsten Diez

Torsten Diez

Zahlreiche Zuschauer auf der Lempenseite, darunter Kindergartenkinder mit großen Augen. Aber auch viele interessierte Erwachsene, darunter auch die Mitarbeiter der verbliebenen Unternehmen in der Nachbarschaft im Gewerbegebiet Lempenseite.

Wird er in sich zusammenfallen oder doch umstürzen, fragen sich so manche.

 

Impressionen der Schornsteinsprengung:

Das Event nach dem Event

Auch Vertreter des Landratsamtes / Gewerbeamt / Regierungspräsidium waren, erschienen. Ebenso auch die unterschiedlichsten Projektbeteiligten.

Herr Holfelder beobachtete die Sprengung gemeinsam mit einigen Gästen von seinem benachbarten Privatgrundstück. Mit einem Fernglas um den Hals gesellte er sich, nachdem der Turm gefallen war, zu dem kleinen Grillfest anlässlich des explosiven Events dazu. 

Mit dabei auch die beiden Geschäftsführer der Haus+Co Projektmanagement GmbH Ralf Weidenhammer sowie Frank Ullrich. Letzterer war auch für die Würstchen am Grill verantwortlich.

Ralf Weidenhammer scheint für Wiesloch ein geeigneter Investor und Projektumsetzer, bedenkt man gerade auch seine Industrievergangenheit und seine erfolgreiche Tätigkeiten als Investor und Geschäftsführer. Neben Haus+Co ist er beispielsweise bei Athos Solar engagiert. Als Investorengemeinschaft konzentriert sich die Weidenhammer-Gruppe-Heidelberg (WGH) auf Immobilien- und Photovoltaikprojekte. 

Holfelder, Weidenhammer, Ullrich (v.l.n.r.)

Bei einer Bratwurst und einem Getränk wurde ein Meilenstein zum Spatenstich und dem bevorstehenden Wohnbau gefeiert.

Weitere Fotos vom Pressemeier:

Wir wünschen weiterhin frohes und vor allem unfallfreies Schaffen auf der Baustelle!

Text: Robert Pastor
Fotos: Marco Friedrich und Robert Pastor
Video: Marco Friedrich

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Veröffentlicht am 14. Februar 2020, 06:00
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