Waldfest 2014 Sportschützenverein Dielheim

Waldfest 2014 Sportschützenverein Dielheim 1967 eV. – eine Veranstaltung sportlicher und kulinarischer Natur

(hjj) Jedes Jahr feiert der Sport-Schützenverein Dielheim sein Waldfest in Verbindung mit den Ortsmeisterschaften. Das Jedermann-Schießen auf seiner Schießanlage war das heuer zum 47sten Mal, dabei wurde dieses Jahr die bisherige Teilnehmerzahl der „Freizeitschützen“ überboten. 116 Schützinnen und Schützen wollten ihre Schießkünste unter Beweis stellen, nicht zuletzt, um einen der attraktiven Preise zu gewinnen. 33 Mannschaften darunter 5 Damenmannschaften schossen 10 Schuss liegend aufgelegt, Distanz 50 Meter, auf eine Scheibe immer unter Aufsicht eines erfahrenen Schützen, der den einwandfreien Ablauf nach den vorgeschriebenen  Sicherheitsrichtlinien überwachte. Die Siegerinnen und Sieger wurden am Sonntagabend vom 1. Vorsitzenden Manfred Sauer und seinen Assistenten gekürt und ausgezeichnet!

Schützenvereine, eine sportliche Randgruppe, immer wieder in den Schlagzeilen, wenn sich ein Einzelner, durch welche Gründe auch immer, mit dummen Aktionen in den Mittelpunkt rücken will und dabei nicht bedenkt, dadurch großes Leid anderen zuzufügen. Auch bringt man dadurch einen wirklich alten Sport in Verruf, den der Gesetzgeber meint, mit immer strengeren Auflagen sicherer machen zu müssen. Ein gewisses Restrisiko wird immer da und nicht auszuschließen sein. Die negative Begleiterscheinung ist die, dass es bald nicht mehr möglich sein wird, den Schießsport unter finanziell erträglichem Maße weiter zu führen. Waffen gehören unter Verschluss und nur in Hände, die wirklich auch dafür selbst die Verantwortung tragen. Aber ist nicht jedes Auto oder Motorrad auch eine Waffe? Schütze.img_8634Damit werden auch täglich Menschen getötet, die Zulassung zum Gebrauch ist aber längst nicht so reglementiert. Früher besaß ein mancher eine Schusswaffe, und war dafür verantwortlich, heute erledigt der Gesetzgeber das Besitzrecht auf einfache Weise. Wird eine Waffe vererbt, der Erbe keine Waffenbesitzerlaubnis hat, kommt die Behörde und holt das „gute Stück“ einfach ab. Meines Erachtens eine Verfahrensweise, die nicht richtig ist. Nun gut, ein Problem, dass wir an dieser Stelle nicht klären wollen oder können.

Das Waldfest ist eher eine Veranstaltung eines örtlichen Vereins, der sich seiner Bevölkerung präsentieren will und muss, um seine laufenden Ausgaben decken zu können. Was bietet sich da besser an als ein „Schützenfest“ bei dem man gut Essen, sich unterhalten und alte Bekannte treffen kann. Bekannt ist der „Hubertusbraten“, der an den Festtagen angeboten wird und somit ein weiterer Grund in der Gemeinde ist, das Fest zu besuchen. Auch das Wetter spielte größten Teils mit, sodaß man von einem erfolgreichen Ereignis sprechen kann. Gut organisiert, durch eine große Anzahl Helferinnen und Helfer unterstützt, hofft man, dass ein Engagement aus der Bevölkerung, zu Helfen, weiter so anhält und somit optimistisch in die Zukunft gesehen werden kann.

Die Ergebnisse im Einzelnen :

Den Siegerpokal der Mannschaften und 30 l Fassbier erhielten die „Holderfreunde“ die zusammen 219 Ringe erzielt hatten. Je 73 Ringe von Manuel Ritz, Markus Iber und Sven Lenz.Die Auswahl der Sängerrunde Matthias Grimm 74 Ringe, Heike und Rene Bachthaler je 71 Ringe,belegten mit 216 Ringen den zweiten Platz. Auch sie erhielten zum Bier einen Pokal.Der dritte Pokal ging an den „Windhof 4“, 215 Ringe, mit den Schützen Peter Mareck 73 Ringe, Corinna und Stefan Fellhauer je 71 Ringe.

Schütze.img_8638Die Damenmannschaften wurden separat gewertet. Hier erreichte die „Sängerrunde“ 213 Ringe,in der Besetzung Anna Lena und Michaela Grimm, beide 72, und Heike Bachthaler 69 Ringe. Jana und Nadine Schneider errangen mit je 63 Ringen zusammen mit Ben Ameur Mariem, 70 Ringe, für die „Konkordia II“, mit 196 Ringen, den zweiten Platz. Die „Konkordia I“ wurde vertreten von Jutta Schmitt, 64 Ringe, Ingrid Wipfler, 63 Ringe und Tanja Fernandez, 67 Ringe, mit 194 Ringen gelangten sie auf Platz 3.

In der Einzelwertung konnte sich Matthias Grimm mit 76 Ringen über die Erstplatzierung und einen Geldbetrag freuen, dicht gefolgt mit je 75 Ringen von Werner Müller, Jens Spannagel, Enrico Flügel und Peter Mareck, die ebenfalls Geldpreise erhielten.

Da der Sportschützenverein 47 Jahre alt ist, wurde für Platz 47 ein Karton Sekt ausgelobt, den Stefan Fellhauer entgegennehmen durfte.

Auch die Jäger waren wieder angetreten ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. Christian Heller konnte mit 30 Ringen das beste Ergebnis vorweisen, gefolgt von Andy Lattner, der 29 Ringe erreichte. Ludwig Bennemann kam mit 27 Ringen auf Platz drei.

Oberschützenmeister Manfred Sauer sprach den Sponsoren, den beiden Dielheimer Banken, dem Getränkehandel Schuckert und der Metzgerei Wolbert seinen herzlichen Dank aus. Sein Dank galt auch den vielen Kuchenspenderinnen,  sowie den Teilnehmern der Ortsmeisterschaft für den fairen und disziplinierten Ablauf.

Veröffentlicht am 6. August 2014, 06:00
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