„Tag der offenen Gärten und Höfe“ 2019 beim Hospiz Agape im Garten der Begegnung

„Tag der offenen Gärten und Höfe“

Das Hospiz Agape beteiligte sich auch an dem Tag der offenen Gärten und Höfe

(rp) Wiesloch, 20.05.2019 – Der Tod ist in den Medien allgegenwärtig, Kriege, Katastrophen und tagtäglich Verkehrstote von denen berichtet wird. Kaum ein Acionfilm in dem nicht gestorben ist. Dennoch beschäftigen wir und alle doch zu wenig mit dem Thema Tod und Sterben.

Man könnte sagen, am Ende kommt keiner von uns lebendig davon. Doch in unserem Kulturkreis ist der Tod für die meisten Menschen immer mit Ängsten verbunden, oder einfach nur unangenehm es zu thematisieren.

Doch sollte man bedenken, wer seine Sachen frühzeitig regelt, findet doch mehr Ruhe und Gelassenheit für sein Leben; eben weil er weiss das die Dinge geregelt sind. So gibt es doch auch diejenigen die beispielweise eine Sterbeversicherung abschliessen oder den Ort ihrer letzten Ruhestätte im Friedhof bereits zu Lebzeiten erwerben.

Der Förderverein als Teil des Hospizes hat sich unter anderem zur Aufgabe gemacht die Öffentlichkeit zu informieren und zu sensibilisieren. Das Hospiz Agape sieht sich als Herberge für Menschen in ihrer letzten Lebensphase die sozusagen den Tod bereits vor Augen haben.

Dasein, Zuhören und Begleiten – an einem würdevollen Ort

Der Aufenthalt der Gäste und deren Angehörigen soll freundlich und angenehm gestaltet werden. „Der Zeit mehr Leben geben“ – Eine würdevolle Begleitung durch ein multiprofessionelles Team ist die Basis im Hospitz, der Hospizgarten soll sich beruhigend und berührend auf die Gäste und deren Besucher und Angehörigen auswirken. 

Auf Initiative und aus Fördergeldern des Fördervereins konnte ein schöner Garten hinter dem Gebäude entstehen. 

Der Förderverein schuf anlässlich des Tages der offenen Gärten und Höfe im Garten der Begegnung eine Kunstausstellung im Freien. Auch literarische Beiträge und eine musikalische Untermalung gehörten zum Tagesprogramm.

Les Troubadours aus Leimen

Les Troubadours aus Leimen

Les Troubadours – Traditionelle Lieder und Chansons gehören zum Repertoire der drei Musiker. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht ihren Teil zur Völkerverständigung beizutragen. Die Liebe zur Musik und zu Frankreich brachten die  Troubadoure vor 10 Jahren zusammen.

Wie bei vielen Stationen des Tags der offenen Gärten und Höfe wurde auch an das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

Eine Grosszahl an Besuchern war mit dem Fahrrad unterwegs, und sicher auch sehr dankbar für ein kühles Getränk und das Essensangebot.

Sichtlich Spass hatten die Kinder bei der Malstation. Die kleinen Künstler gingen mit voller Konzentration an’s Werk.

Weitere Stationen die im Garten verteil waren boten interessantes und auch interaktives, eben z.B. an der Malstation. Alle Sinne waren gefragt, es hab eine Station „Zuhören“ ebenso wie eine Station „Zusehen“ bei der man sich ein Video ansehen könnte.

Zu Gast aus Schwetzingen war die Künstlerin Anna-Katharina Ziss. Mit ihr gemeinsam ging es auf eine kunstvolle Entdeckungs-Reise quer durch den Garten der Hospizanlage und quer durch die Genres der Kunst. Video-, Audio- und Lese-Stationen lockten zum Verweilen, um dann die Entdeckungs-Reise fortzusetzen. Programmpunkte am Nachmittag waren die Lesungen von Anna-Katharina Ziss aus ihrer Buchreihe „Schmunzelgeschichten“.

Einige Impressionen:

Text und Fotos: Robert Pastor

Veröffentlicht am 21. Mai 2019, 06:00
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=266956 

Das könnte Sie auch Interessieren...

Kommentare sind geschlossen

Anzeigen / Werbung

Archiv

Anzeigen

Fotogalerie

Anmelden | Entworfen von Gabfire themes

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Informationen...

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen

4.9.15