Lokaltermin mit politischen Größen der CDU und der Gemeinde Dielheim

Brisantes Thema – nicht erst seit Kurzem – Unterführung der A6 zwischen Dielheim und Rauenberg

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(hjj) Auf Einladung der CDU-Fraktion Dielheims, in persona Klaus Eberle, traf sich am gestrigen Samstag um 10.00 Uhr eine Gruppe von mehr als 20 Menschen, an der Spitze Dr. Stephan Harbarth MdB, Karl Klein MdL, der Dielheimer Bürgermeister Hans-Dieter Weis, einige Gemeinde und Ortschaftsräte sowie weitere, am Thema interessierte Mitbürger. Der Stein des Anstoßes ist seit Jahren, der mit steigendem Verkehrsaufkommen immer brisanter werdenden Durchlass unter der A6 zwischen Dielheim und Rauenberg. Nachdem eine Umgehung Dielheims vom Tisch und auf dem Autobahn-Hinweisschild „Meckesheim“ zu lesen ist, wird diese Traverse, die im weiteren Verlauf durch den Ortskern Dielheims führt, so stark befahren, dass dieses „Nadelöhr“ unbedingt entschärft werden muß, wie auch immer. Am rechten und linken Fahrbahnrand sind Fußgänger und Fahrradfahrer, die diese Passage benutzen müssen, so stark gefährdet, da nur ein vollkommen ungenügendes Schutzgeländer installiert ist, das selbst einem leichten Pkw nicht stand hält, geschweige einem 40 Tonner LKW. Die Volksvertreter waren aufmerksame Zuhörer, betonten die Situation und das Verlangen der Bürger aufgenommen zu haben, sich intensiv damit zu befassen, ihren Einfluss darauf zu nehmen, verständlicherweise aber keine Versprechungen machen zu können. Sicher aber wird dieses „Volksbegehren“ an den richtigen Stellen vorgebracht werden.

Immer wieder wird dieses „Geländer“ in Mitleidenschaft gezogen, Gott sei Dank ohne größeren Personenschäden. Nun steht der Ausbau auf 6 Fahrspuren bevor, will heißen, die „Röhre“ wird nochmals um min. 5 Meter länger, wobei sie jetzt bereits über 40 Meter misst. Viele Autofahrer haben diese Situation bestimmt schon erlebt, als sie diese Passage benutzten und es kam ihnen ein LKW entgegen, welch mulmiges Gefühl stieg da auf, selbst bei guten und erprobten Autofahrern. Nun wurden Diskussionen laut, man könne einen Durchstoß rechts oder links der Durchführung machen, um den Fußgängern und Radfahrern die Passage gefahrlos zu gewähren. Sicher eine Alternative. Die damit gewonnene Breite wäre akzeptabel, wäre, wenn es möglich wäre. Man kann aber diese „Fußgänger-Streifen nicht zur Fahrbahn nehmen, da darunter die Fundamente der Unterführung gründen. Die Fahrbahn „aufbauen“ scheidet aus Gründen der Höhe aus. Da ist guter Rat teuer – was heißt teuer in dem Zusammenhang ? In Fragen einer „Grünbrücke“ für Wildtiere, die A6 zu kreuzen, wurde schnell über eine Bausumme von 5 Mio. € entschieden – hier wo es um Menschen geht, da ziert man sich. Wo ist da das Verhältnis ??? Es ist wie immer, erst müssen Menschenleben beklagt werden, bevor etwas geändert wird. Abreißen kann man dieses Bauwerk nicht, sanieren wird man es wohl alsbald müssen, da die Armierungseisen bereits aus dem Beton sichtbar werden. Es liegt nicht in meiner Beurteilung, aber es sollte etwas geschehen, deshalb auch die Einladung an Politik und Presse.

 

Wie bereits eingangs erwähnt, steht die Verbreiterung der A6 an, dazu kommt noch ein weiterer, nicht unerheblicher Reibungspunkt, der Lärmschutz. Als die Autobahn vor nahezu einem halben Jahrhundert gebaut wurde, dachte niemand an das Verkehrsaufkommen, das sich so immens entwickelt hat und ein Ausbau auf 6 Spuren damals nicht zur Diskussion stand. Nun ist man aber vor die Tatsache gestellt, es gilt zu handeln, richtig zu handeln und kein provisorisches Flickwerk abzuliefern, weil es an den Finanzen fehlt. Hier geht es gegen mein eigentliches Prinzip, über den Tellerrand schauen, nein – hier ist gefragt, was auf dem Teller zu sehen ist ! Im Volksmund würde man sagen : „S‘ Hemd isch mir näher als der Kittel“ !

Text und Fotos: Hans-Joachim Janik          kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 14. Februar 2016, 06:00
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=160010 

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