Kerwe in Schatthausen-Platz für ökumenischen Gottesdienst

Kerwe in Schatthausen-Platz für ökumenischen Gottesdienst

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(hjj) Vergangenen Sonntag, dem Kerwe-Sonntag, nutzte man in Schatthausen das Kerwe-Zelt, um den Gläubigen beider Konfessionen die Möglichkeit zu geben, gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern. Die Kirchenglocken läuteten um 20 nach 10.00 Uhr und so führte für viele der Weg an diesem Tag einfach in eine andere Richtung! Auf der Bühne war ein schlichter, doch ansehnlicher Altar aufgebaut. Im Halbrund hatte der Posaunenchor Platz genommen, der die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes, vielleicht auch mangels einer Orgel, übernommen hat. Zu Beginn wurde ein Lied gesungen, dessen Melodie wohl jedem hinreichend bekannt war: „Morgenlicht leuchtet“ – die englische Originalfassung ist „Morning has broken“!  Die beiden Geistlichen beider Konfessionen eröffneten den Gottesdienst, die katholische Kirche war durch Pastoral-Assistentin Grein vertretenn den Part für die evangelische Kirche übernahm Pastorin Angelika Haffner. Danach wurde ein Gebet nach dem Psalm 23 im Wechsel gebetet. Das „Gloria“ folgte in Form eines Lobliedes, darauf wurde ein weiteres Gemeindelied gesungen, welches auch vielen bekannt sein dürfte: „Wohl denen die da wandeln“ – ich ertappte mich dabei mit zu singen, obwohl dieses Liedgut nicht so meine Art ist, war einfach durch die Stimmung animiert! Eine kurze Ansprache folgte, dann erhob sich die anwesende Kirchengemeinde, um Gemeinsam das allgemeine, konfessionsübergreifende Glaubensbekenntnis zu sprechen. Der Posaunenchor sorgte jeweils für die musikalische Begleitung.

Nun folgte für mich eine noch nicht erlebte Variation der Erneuerung des Taufversprechens. Die beiden Geistlichen bereiteten kleine Schälchen mit Weihwasser, aus denen jeder anwesend Gläubige seinem Nachbarn ein Kreuz in die geöffnete Hand zeichnete, und so sein Versprechen zur Taufe erneuerte; ergreifend und zugleich feierlich ! Begleitet durch das Gemeindelied: „Ich bin getauft auf Deinen Namen“ hatte diese Zeremonie noch eine besondere emotionale Wirkung. Mit einem „Vater unser“ und einem Schlusslied sowie dem Segen beider Geistlichen wurde der Gottesdienst beendet, noch ein kleiner Hinweis über die kommenden Ereignisse wurde vom Kirchengemeinderat angesprochen, bevor die Gottesdienstbesucher und auch ich ihren weiteren Tag gestalten konnten. Wieder ein schönes Erlebnis an einem Sonntagmorgen !

Veröffentlicht am 15. Oktober 2014, 06:30
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