Feierliche Christmetten – Heilig-Kreuz in Horrenberg und Balzfeld

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Feierliche Christmetten in der Pfarrgemeinde Heilig-Kreuz

(hjj) Die Pfarrgemeinde war zu einer feierlichen Christmette in der Pfarrkirche Maria-Königin in Horrenberg eingeladen und dieser Einladung sind sehr viele Gläubige nachgekommen. Am späten Nachmittag des „Heiligen Abends“ zelebrierte Pfarrer Rudolf Grammetbauer mit seinem „Team“ einen wahrhaft feierlichen Gottesdienst, wobei sehr viel junge Gläubige den Weg in die Kirche gefunden haben. Nach den Bibelworten „Lasset die Kindlein zu mir kommen…“ war der erste Teil des Gottesdienstes sehr schön auf die Kinder zugeschnitten, zumal die Zeit für die Jüngeren als „christlich“ zu bezeichnen war. Das Jesuskind wurde in das Gotteshaus getragen und in der Krippe abgelegt. Nach der Eröffnung des Gottesdienstes mit einer Lesung und zum Nachdenken anregenden Worten, vorgetragen durch die Kommunionkinder, ließ Pfarrer Grammetbauer die ganz Kleinen mit ihren Eltern, das in der Krippe liegende „Jesuskind“ streicheln, was für die Kinder sicher ein aufregender Augenblick war. Es ist gerade heute wieder zu sehen, wie doch noch eine starke Bindung an die Kirche vorherrscht. Mit Weihnachtsliedern wie „Stille Nacht“, bei abgedunkelter Beleuchtung, kam die Feierlichkeit nochmals besonders zur Geltung. Lassen Sie sich inspirieren von den Bildern aus dem Gottesdienst.

Da die Pfarrkirche in Balzfeld zur Zeit renoviert wird, wurde kurzerhand die Christmette als „Notlösung“ in das Ludwig-Englert-Haus verlegt, was der Feierlichkeit nicht nachträglich war. Es wird viel improvisiert und das nicht gerade schlecht. Der Saal war sehr schön und stimmungsvoll dekoriert, so dass man nicht den Eindruck hatte in einem „nichtkirchlichen“ Raum zu sein. Eingangs sprach Erika Huber, von Hans-Georg Schindler musikalisch begleitet, einen einstimmenden Text zum Gottesdienst, ehe wie auch in Horrenberg, das Jesuskind in seine Krippe gelegt wurde und Pfarrer Grammetbauer mit seinen „Messdienern“ in den Saal einzog. Die Weihnachtsgeschichte überbrachte er in liturgischer Art, was mir im Besonderen auffiel. In seiner Ansprache nahm Pfarrer Grammetbauer in einer kleinen Geschichte Bezug zu einer Begebenheit, wie es wohl kein Einzelfall bei älteren Mitbürgern ist. Ein älterer Herr in seiner Einsamkeit, wartete wie jedes Jahr auf das Paket, dass ihm seine Kinder zu Weihnachten schickten. Es waren keine armen Leute, denn der Inhalt des Pakets zeugte vom Wohlstand der Kinder, die wie sich herausstellte, das Paket, herzlos von Angestellten packen ließen, anbei eine billige Weihnachtskarte ohne persönliche Gedanken, was den alten Mann nicht unberührt ließ. Wie froh wäre er über eine Einladung zu seinen Kindern gewesen, die aber für ihn wohl keine Zeit hatten. So spannte er den Bogen zur Weihnachtsgeschichte, wie sie geschrieben ist und verglich die Begebenheiten mit der Zeit zur Geburt Jesu, die man sich ohne Hinweis oder Aufforderung nahm, um den Erlöser zu begrüßen. Eine schöne Christmette in ungewohnter Umgebung, keinesfalls aber weniger stimmungsvoll. Nach einer Stunde Messe und bekannten Weihnachtsliedern, lud Pfarrer Grammetbauer die Gottesdienstbesucher noch zu einem Glühwein ein, den der „Adlerwirt“ auf dem Dorfplatz ausschenken ließ. So verabschiedete man sich in die heilige Nacht mit besten Wünschen und „Fröhliche Weihnachten“! Auch hier habe ich ein paar Bilder eingefangen, um die Stimmung in etwa wieder zu geben.

 Ein schöner „Heiliger Abend“ im Kreise der Pfarrfamilie „Heilig Kreuz“ ! Auch von mir an dieser Stelle schöne Feiertage und hoffentlich bis bald bei bester Gesundheit !

Text und Fotos: Hans-Joachim Janik         www.kraichgau-lokal.de

 

Veröffentlicht am 25. Dezember 2015, 00:15
Kurz-URL: https://www.wiwa-lokal.de/?p=152734 

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